zum Inhalt
Das Wirtschaftsmagazin

Deutschland verschläft gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Männer verdienen mehr als Frauen. Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie soll das richten, doch sie wird nicht umgesetzt.

5 Minuten Lesedauer
Aktion gegen den Gender Pay Gap in Berlin. Credit: IMAGO / Matthias Reichelt

Dass die Familienministerin Karin Prien (CDU) eigentlich Bildungspolitikerin ist, merkt man kaum – zumindest, wenn man sich anguckt, ob sie ihre Hausaufgaben pünktlich abgibt. Denn am 7. Juni endete die Frist, in der die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL) in nationales Recht umgesetzt werden musste. Das Ziel: gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Von Juli bis November letzten Jahres hat sich deshalb eine Kommission damit auseinandergesetzt, wie die EU-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden könnte. Doch ein Gesetz gibt es nicht, noch nicht mal einen Entwurf hierfür, obwohl dieser für Februar oder März angekündigt wurde.

Kostenlos freischalten

Kostenloser Account

  • Zugang zu Artikeln, Newslettern und Videos
  • Kein Zahlungsmittel notwendig
oder

4 Wochen für 1 € – inkl. Print-Ausgabe

  • Statt 12€
  • inkl. Print-Ausgabe
  • flexibel online kündbar