Hart erkämpfte Fortschritte der Arbeiterbewegung werden heute rückgängig gemacht. Zeit für einen neuen Aufbruch.

Chefs bestimmen, Aktionäre verdienen: Für gerechten Wohlstand müssen die Beschäftigten regieren.
Zum Magazin
Wer Ausgaben senkt, spart nicht – er nimmt Menschen etwas weg. Beim Gesundheitswesen soll gekürzt werden, bei der Rüstung fließen Hunderte Milliarden.
Die Bundesregierung hat Eckpunkte für den Haushalt vorgestellt. Sparpolitik in der Rezession ist riskant, kritisiert der Wirtschaftsweise Achim Truger.
Unionspolitiker haben ein Konzept für Entlastungen bei der Einkommensteuer vorgelegt. Doch profitieren würden vor allem Besserverdienende.
Kapital ist kein scheues Reh, sagt Martyna Linartas. In Deutschland gibt es Regeln, die Wirkung zeigen.
Hart erkämpfte Fortschritte der Arbeiterbewegung werden heute rückgängig gemacht. Zeit für einen neuen Aufbruch.
Von ihrer Arbeit haben Beschäftigte weltweit immer weniger: Reallöhne sinken, während die der CEOs geradezu explodieren.
Die Inflation ist im April weiter angestiegen. Doch das dürfte erst der Beginn des Preisschocks sein.
Im Diskurs um die Gefahren durch KI geht es meist um Arbeit. Doch noch viel gefährlicher ist, dass sie unser Wissen angreift.
Palantir hat seine Ideologie öffentlich gemacht. Wer die Software noch einsetzt, muss wissen: Er abonniert eine Weltanschauung.
Die Techindustrie heizt den Rüstungsboom an und stellt auf »Dual-Use« um. Sie setzt auf eine »freundliche Sprache der Aufrüstung«.
Aufgrund des Energiepreisschocks ist die Inflationsrate auf 2,7 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung muss jetzt handeln, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern.
Die Iran-Krise bringt auch die Bretton-Woods-Institutionen zum Beben. Doch die setzen auf »Business as usual« und verschlimmern die Krise.
Die gesetzliche Rente schützt schon heute nicht vor Altersarmut. Statt das zu ändern, will Merz sie zur »Basisabsicherung« zurückstufen – und den Rest dem Finanzmarkt überlassen.
Kommunen leiden unter Investitionsstau. Die Lösung ist eine »Progressive Kommunale Schuldenbremse«.
Bei der Verfolgung von Geldwäsche kämpfen Ermittler mit strukturellen Defiziten – und mit einer gesetzlichen Lücke, die ausgerechnet gut beratene Täter begünstigt.
Der Ausbau der Erneuerbaren allein reicht nicht, um den Klimakollaps aufzuhalten. Das Wachstum von erneuerbarer und schmutziger Energie ist eng miteinander verknüpft.
Im März wurden so viele Elektroautos neu zugelassen wie seit August 2023 nicht mehr. Doch klimafreundlichere Mobilität muss für alle leistbar sein.
Der Klimawandel bedroht Europas Finanzen. Ohne zeitnahe Investitionen in Klimaschutz könnten erneute Schocks, höhere Preise und eine schwächere Wirtschaft folgen.
Schuldenswaps fürs Klima können globale Ungleichheit verringern und die Zukunft des Planeten sichern. Kolumbien hat Erfahrungen.
Der Westen hat China in der Wirtschaft als bequemen Feind ausgemacht – um das eigene Versagen zu kaschieren.
Der Krieg geht weiter, Vorräte gehen aus. Adam Tooze über den »Nebel des Friedens« und wer die Zeche für die Energiekrise zahlt.
Der volatile Rohölmarkt diktiert die Preise. Dabei könnten die Importländer ihre enorme Macht als Käufer nutzen, um die Kosten zu stabilisieren.
Polens rasanter wirtschaftlicher Aufstieg sucht in Osteuropa seinesgleichen. Doch das Wachstumsmodell gerät an seine Grenzen.
Deutschlands Reichste werden laut einer neuen Studie kaum in den Medien erwähnt. Dieser Vorhang des Schweigens verhindert eine aufgeklärte Debatte über Ungleichheit.
Warum wählen Menschen AfD, obwohl deren Wirtschaftsprogramm ihnen gar nicht hilft? Ein Gespräch mit Thomas Biebricher über die Mächtigen hinter dem Rechtsruck.
Yusif Sayigh war eine Schlüsselfigur der palästinensischen politischen Ökonomie. Sein Leben und Wirken reflektieren den Kampf der Palästinenser um Souveränität.
Populistische Regierungen stärken laut einer neuen Studie die Rechte der Arbeitenden gegen Aktionäre. Doch es gibt einen Haken.
Die Bürgerrechtsbewegung forderte einst auch wirtschaftliche Teilhabe. Denn ohne Wirtschaftsdemokratie bleiben Bürgerrechte ein leeres Versprechen.
Wir leben in Demokratien, verbringen aber einen Großteil unseres Lebens in autoritär geführten Unternehmen. Die Soziologin Isabelle Ferreras erklärt, warum der Arbeitsplatz demokratisiert werden muss.
Ein pluraler Lektüreleitfaden: Acht moderne Klassiker der politischen Ökonomie, die zeigen, wie man Wirtschaft in der Dauerkrise neu denkt.
Die Energiekrise durch den Iran-Krieg macht einmal mehr deutlich, wie dringend der Ausbau von Erneuerbaren ist. Spanien macht es vor.

Chefs bestimmen, Aktionäre verdienen: Für gerechten Wohlstand müssen die Beschäftigten regieren.
Zum Magazin