In jedem neuen Jahr gilt es, sich selbst zu optimieren. Der Widerspruch: Je neoliberaler die Gesellschaft wird, desto unmöglicher wird die Selbstoptimierung.

Die Rüstungsindustrie boomt, während beim Sozialen gekürzt wird. Das ist kein Wirtschaftsmodell der Zukunft.
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Friedrich Merz sagt, in Deutschland müsse niemand obdachlos sein. Doch die Bürgergeld-Reform verschärft die Obdachlosigkeit.
Schwarz-Rot ersetzt das Bürgergeld durch die neue Grundsicherung. Das wird die sozialen Härten verschärfen.
In den nächsten Jahren werden Hunderte Milliarden für Rüstung ausgegeben. Allein eine effizientere Beschaffung könnte die Hälfte einsparen.
Eine Gruppe aus Ökonomen und Unternehmern will Europa zu einem modernen Sparta machen. Progressive Kräfte müssen diesem Rüstungsoptimismus etwas entgegensetzen.
Wirtschaftlich ist in diesem Jahr so einiges passiert. Wir blicken auf Surplus-Artikel zurück, die uns persönlich Orientierung in chaotischen Zeiten geboten haben.
Die Wirtschaftslobby will die für 2028 geplante Unternehmensteuersenkung vorziehen. Das könnte die Wirtschaft am Ende sogar schwächen.
2025 hat Trump begonnen, die USA und die Welt umzugestalten. Wer ihn aufhalten will, muss das »Project 2025« verstehen.
Die rechtsradikale Partei Rassemblement National hat gegen die Vermögensteuer in Frankreich gestimmt. Jetzt braucht es eine neue Links-Rechts-Polarisierung, meint Thomas Piketty.
Schulspeisungen sind ein mächtiger Schritt gegen die globale Hungerkrise. Sie haben enorme wirtschaftliche Effekte.
In der Debatte um den nächsten EU-Haushalt fordert die Bundesregierung Kürzungen. Das wäre gefährlich, denn Zukunftsinvestitionen sind dringend nötig.
Die rechtsradikale Partei Rassemblement National hat gegen die Vermögensteuer in Frankreich gestimmt. Jetzt braucht es eine neue Links-Rechts-Polarisierung, meint Thomas Piketty.
Wer in Europa Autos baut, sollte mit lokalen Unternehmen zusammenarbeiten. Die IG Metall-Vorsitzende Christiane Benner plädiert für Local-Content-Vorgaben.
Private Banken dominieren die Schöpfung von Geld. Das könnte, und sollte sich ändern – zugunsten der Mehrheit.
Deutsche Gewerkschaften und Umweltbewegungen verbindet mehr, als man glaubt. Sie müssen ihre Gegensätze überwinden.
Das Bundesverfassungsgericht berät derzeit über die »Zukunftsklage«. Diese könnte die Regierung zu sozial gerechtem Klimaschutz zwingen.
In den 70er Jahren entwarfen britische Arbeiter einen Plan, um ihr Rüstungsunternehmen auf zivile Produktion umzustellen. Der Lucas-Plan bietet auch heute noch wichtige Lehren.
Für die grüne Transformation braucht es eine Investitionsoffensive. Finanzielle Unterstützung sollte dabei an Klima-Ziele geknüpft werden.
Drei globale Entwicklungen haben die Welt 2025 maßgeblich verändert. Das neue Jahr beginnt mit einer neuen Weltordnung.
Kapitalflucht, abstürzende Währungen und Versorgungskrisen: Die nächste Finanzkrise ist für den Globalen Süden eine Gefahr.
Zahlreiche Länder sind von Chinas Seltenen Erden abhängig. Peking nutzt das geschickt aus.
Georgien könnte zum Warenumschlagplatz zwischen Asien und Europa werden – doch es fehlt ein Hafen. Was folgte, ist ein Wirtschaftskrimi.
Die Bundesregierung will beim Sozialen kürzen, um aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Das könnte der Wirtschaft aber noch mehr schaden.
Vom Patentrecht bis zum Wohneigentum: Die Juraprofessorin der Columbia Universität Katharina Pistor fordert, das Privatrecht so zu verändern, dass es allen dient.
Der Staatskonsum muss in der Krise steigen. Das kurbelt die privaten Investitionen an.
Sadie Alexander promovierte als erste Schwarze Ökonomin der USA. Für sie waren Ungleichheit und Rassismus untrennbar verbunden.
Wirtschaftlich ist in diesem Jahr so einiges passiert. Wir blicken auf Surplus-Artikel zurück, die uns persönlich Orientierung in chaotischen Zeiten geboten haben.
Dynamische Preise sorgen algorithmisch für deutlich teurere Konzerttickets. Künstlerinnen und Politiker sagen Ticketmaster den Kampf an.
Die Bundesregierung will beim Sozialen kürzen, um aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Das könnte der Wirtschaft aber noch mehr schaden.
Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) beklagt im Interview die Lobbymacht der fossilen Industrie. Kämpfen will er trotzdem weiter.

Die Rüstungsindustrie boomt, während beim Sozialen gekürzt wird. Das ist kein Wirtschaftsmodell der Zukunft.
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