»Die Autoindustrie ist ziemlich am Ende«
Um die Autokrise abzufedern, will Mercedes die 35-Stunden-Woche kippen – und künftig vermehrt Rüstung produzieren. Doch die Pläne stoßen in der Belegschaft auf Widerstand.
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Um die Autokrise abzufedern, will Mercedes die 35-Stunden-Woche kippen – und künftig vermehrt Rüstung produzieren. Doch die Pläne stoßen in der Belegschaft auf Widerstand.
Australien und Schottland machen es vor: öffentliche Gelder nur für die Unternehmen, bei denen Tariftreue gilt. Doch die EU-Kommission blockiert.
Union und SPD wollen massiv bei Rente, Pflege und Gesundheit sparen. Was diesen Herbst auf dem Spiel steht – und warum das der Wirtschaft schadet und der AfD nützt.
Rekord-Erbschaftsteuereinnahmen, Rekord-Erlasse: Der Staat drückt bei Großerben beide Augen zu. Der DGB fordert, diese Steuersubvention zu streichen.
Bei VW steht mehr auf dem Spiel als eine Sparrunde. Sollte der Staat den Konzern übernehmen? Ein Pro und Contra.
Trotz Massenentlassung und Werksschließungen kassieren die Aktionäre bei VW, Mercedes und BMW.
Gaming ist die mit Abstand lukrativste Unterhaltungsbranche. Doch die Arbeitsbedingungen sind miserabel.
Am Mittwoch sitzen Koalition, Arbeitgeber und Gewerkschaften zusammen. Letztere müssen den Konflikt wagen.
British Steel steht erneut vor dem Aus und wieder springt der britische Staat ein. Damit der Stahlsektor grün und wettbewerbsfähig wird, braucht es mehr als öffentliches Geld.
Regelmäßig wird von der Politik behauptet, »wir« hätten »über unsere Verhältnisse gelebt«. Doch stimmt das – und wo ist in Wahrheit das Geld hin?
Mitten im Koalitionsstreit um Entlastungen und Reformen wird der Bundeskanzler beim DGB ausgebuht. Der Widerstand gegen Sozialkürzungen wächst.
Adam Tooze stellt die eigentliche Machtfrage hinter dem Kapitalismus: Wer setzt die Parameter? Wer bestimmt, worüber überhaupt geredet werden kann?
Hart erkämpfte Fortschritte der Arbeiterbewegung werden heute rückgängig gemacht. Zeit für einen neuen Aufbruch.
Für die 1000-Euro-Prämie kommt es auf das Wohlwollen der Arbeitgeber an, weil die Bundesregierung knausert. Dabei gäbe es eine Alternative.
Die Bürgerrechtsbewegung forderte einst auch wirtschaftliche Teilhabe. Denn ohne Wirtschaftsdemokratie bleiben Bürgerrechte ein leeres Versprechen.
Bisher konnten sich bei den Betriebsratswahlen rechte Listen nicht durchsetzen. Die Politik muss von den Gewerkschaften lernen.