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Das Wirtschaftsmagazin

Leidenschaft und Ausbeutung: Die Arbeitsbedingungen in der Gaming-Branche sind desaströs

Gaming ist die mit Abstand lukrativste Unterhaltungsbranche. Doch die Arbeitsbedingungen sind miserabel.

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Mehrere Spieler sitzen nebeneinander an Gaming-PCs. Credit: IMAGO/Arnulf Hettrich
Spieleentwicklung ist für die Beschäftigten oft mit Überstunden und hohem Druck verbunden (Symbolbild). Credit: IMAGO/Arnulf Hettrich

Ob mit dem Controller an der Konsole, vor dem Computerbildschirm mit Tastatur oder am Handy – als Unterhaltungsmedium erreicht das Gaming alle Altersgruppen und Geschlechter. Das zeigt auch der ökonomische Erfolg: Die Gaming-Industrie ist die lukrativste Unterhaltungsbranche der Welt, weit abgeschlagen dahinter die vereinte Film- und Musikproduktion. Alleine 2025 generierte der Markt knapp 200 Milliarden US-Dollar Umsatz, mit weiter steigenden Prognosen. Trotzdem herrschen in der Branche noch immer desaströse Arbeitsbedingungen, parallel zu Löhnen, die man kaum als solche bezeichnen kann. Massenentlassungen sind zum Alltag in der Industrie geworden und psychischer Druck ist schon seit Jahren die Norm. Gewerkschaftliche Strukturen sucht man vergebens. Dabei würden gerade sie dem Gewerbe helfen.

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