Die besten Wirtschaftslektüren für heiße Tage
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Die Surplus-Redaktion hat sechs Bücher gesammelt, die ökonomisches Denken mit Lesefreude verbinden.
Wirtschaft muss nicht trocken sein. Die Surplus-Redaktion hat sechs Bücher gesammelt, die ökonomisches Denken mit Lesefreude verbinden.
Die AfD führt in Sachsen-Anhalt die Umfragen an – obwohl ihr Programm wirtschaftlich in den Abgrund führt. Dahinter steckt das »AfD-Paradox«.
Die Rentenkommission hat für eine kapitalgedeckte Rente plädiert. Letzten Endes wird die Rente aber von der Arbeit getragen, sagt Heinz-Josef Bontrup.
Joseph Stiglitz – einer der einflussreichsten Ökonomen der Gegenwart – fordert im Interview mit Lukas Scholle einen »progressiven Kapitalismus«.
Das Silicon Valley hat ein Monopol auf die Zukunft. Doch allein neue Technologien werden keine unserer Probleme lösen.
Catherine Liu wirft der liberalen Klasse vor, Ungleichheit nicht zu bekämpfen, sondern zu verwalten. Im Interview spricht sie über die Rückkehr der Klassenfrage, bezahlbares Leben und Infrastrukturen der Solidarität.
Charlotte Leubuscher forschte in Südafrika, übte eine scharfe Kolonialkritik und verstand Wirtschaft immer sozial. Doch die Ökonomin musste immer wieder neu anfangen.
Der Ökonom Charles Jones modelliert das Risiko, dass die Menschheit durch eine KI ausgelöscht wird. Das bringt ihm einen Platz beim KI-Giganten Anthropic ein.
Maria da Conceição Tavares war eine der furchtlosesten Denkerinnen der brasilianischen politischen Ökonomie. Ihre Analysen des globalen Finanzkapitalismus und US-Imperialismus bleiben bis heute aktuell.
Marienthal, eine Arbeitersiedlung südlich von Wien, wurde 1933 zum Synonym für die Zerstörungskraft der Arbeitslosigkeit. Heute ist die Gemeinde ein Vorreiter der Jobgarantie.
Unsere Zukunft wird an der Börse verkauft. Riesige Kreditströme lenken Investitionen in ökologische Zerstörung.
Willy Brandt scheiterte mit neuen Nord-Süd-Beziehungen. Die Lehre: Politische Zeitfenster müssen genutzt werden, um internationale Machtstrukturen dauerhaft zu verschieben.
Autoritäre Versuchung für den Ordoliberalismus: Mileis Kettensägen-Minister wurde in Deutschland mit der Walter-Eucken-Medaille ausgezeichnet.
Die Rechten gewinnen nicht trotz ihrer Grausamkeit – sondern ihretwegen. Was das bedeutet und wie die Linke darauf antworten muss, erklärt Richard Seymour im Interview.
Studien zeigen, dass Populismus von der wahrgenommenen Ungleichheit abhängt. Doch die tatsächliche Ungleichheit wird meist unterschätzt.
Wer bestimmt, wer arm ist? Das Statistische Bundesamt hat seine Berechnungsgrundlage geändert – und plötzlich gelten 2 Millionen Menschen nicht mehr als arm.