Der Traum der Wirtschaftsdemokratie
Die Bürgerrechtsbewegung forderte einst auch wirtschaftliche Teilhabe. Denn ohne Wirtschaftsdemokratie bleiben Bürgerrechte ein leeres Versprechen.
Die Bürgerrechtsbewegung forderte einst auch wirtschaftliche Teilhabe. Denn ohne Wirtschaftsdemokratie bleiben Bürgerrechte ein leeres Versprechen.
Wir leben in Demokratien, verbringen aber einen Großteil unseres Lebens in autoritär geführten Unternehmen. Die Soziologin Isabelle Ferreras erklärt, warum der Arbeitsplatz demokratisiert werden muss.
Bisher konnten sich bei den Betriebsratswahlen rechte Listen nicht durchsetzen. Die Politik muss von den Gewerkschaften lernen.
Die »Manosphere« nährt sich von realen Abstiegsängsten im Kapitalismus. Heraus kommt eine zerstörerische, patriarchale Ideologie.
Entweder eine symbolische Revolution oder ein massiver Börsencrash – die Frage ist: Können wir KI steuern?
Was der Vorstandsvorsitzende Larry Fink predigt, entspricht nicht der Realität: Blackrock will deutsche Aufsichtsräte schwächen.
Wenn der Sozialstaat angegriffen und Fürsorge zur Ware wird, stopfen häufig migrantische Frauen die Lücken – von der Pflege bis zum Haushalt.
Fünf Prozent von den Reichsten für Gering- und Normalverdiener: So will Bernie Sanders Billionen umverteilen.
In Großbritannien gewinnt die Green Party in den Nachwahlen gegen die regierende Labour-Partei – mit einer anderen Wirtschaftspolitik.
Die Politik fordert mehr Arbeit von den Menschen. Dabei leisten vor allem Frauen enorm viel unbezahlte Arbeit.
»Jeder ist seines Glückes Schmied« – so lautet das Versprechen der Leistungsgesellschaft. Doch die Daten sagen etwas anderes.
Im Interview schlägt der Wirtschaftsprofessor Gabriel Zucman als ersten Schritt gegen Ungleichheit eine Vermögenssteuer von mindestens zwei Prozent vor.
Der Politökonom Michael A. McCarthy entwirft die Vision eines demokratischen Finanzsystems. Arbeitende sollten freie Tage bekommen, um über Investitionen mitzuentscheiden.
KI wird Arbeit nicht überflüssig machen. Wir erleben den Übergang in eine Ära der Arbeitskräfteknappheit, meint der Wirtschaftssoziologe Florian Butollo.
Slobodian und Tarnoff bezeichnen den »Muskismus« als politisches Projekt. Ein Gespräch über die neue Rechte, globales Kapital und warum dieses Modell buchstäblich ins All will.
Im neuen Film des »Oldboy«-Regisseurs geht es darum, wie schnell Arbeitslosigkeit Menschen zu großer Verzweiflung bringt.