Wollen Ordoliberale die deutsche Kettensäge?
Autoritäre Versuchung für den Ordoliberalismus: Mileis Kettensägen-Minister wurde in Deutschland mit der Walter-Eucken-Medaille ausgezeichnet.
Autoritäre Versuchung für den Ordoliberalismus: Mileis Kettensägen-Minister wurde in Deutschland mit der Walter-Eucken-Medaille ausgezeichnet.
Regelmäßig wird von der Politik behauptet, »wir« hätten »über unsere Verhältnisse gelebt«. Doch stimmt das – und wo ist in Wahrheit das Geld hin?
Die Rechten gewinnen nicht trotz ihrer Grausamkeit – sondern ihretwegen. Was das bedeutet und wie die Linke darauf antworten muss, erklärt Richard Seymour im Interview.
Wirtschaftlich geht es auch deshalb bergab, weil die notwendigen Antworten im politischen Berlin überhaupt nicht zur Debatte stehen.
Die Bundesregierung hat ihr Entlastungspaket vorgelegt – doch der Staat nimmt kaum Geld in die Hand. Patrick Kaczmarczyk analysiert, was wirklich drinsteckt.
Aufgrund des Energiepreisschocks ist die Inflationsrate auf 2,7 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung muss jetzt handeln, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern.
Der Geoökonom Gabriel Felbermayr wird in den Sachverständigenrat Wirtschaft berufen. Steht er für eine Neuausrichtung?
Hohe Inflation, steigende Arbeitslosigkeit: Die Kettensäge in Argentinien wirkt, während die Libertären das Elend verschleiern wollen.
Die Schuldenquote ist das Maß der Staatsverschuldung, doch eine neue Studie hinterfragt sie: Läuft die Haushaltsplanung irrsinnigen Zielen hinterher?
Der CDU-Wirtschaftsrat hat eine »Agenda für Arbeitnehmer« vorgeschlagen. Das Papier will vor allem die Reichsten entlasten – und hält das für gute Wirtschaftspolitik.
In den 70er Jahren entwarfen britische Arbeiter einen Plan, um ihr Rüstungsunternehmen auf zivile Produktion umzustellen. Der Lucas-Plan bietet auch heute noch wichtige Lehren.
Schwarz-Rot setzt für Wachstum auf KI, Deregulierung und Innovation. Das geht an den Ursachen der Rezession in Deutschland vorbei.
Die Wirtschaftsministerin will den Staat schrumpfen – und huldigt Ludwig Erhard. Mit diesem Überdruss an Pathos wird ihre Wirtschaftspolitik aber nicht besser.
Das BIP ist kein guter Indikator für den gesellschaftlichen Wohlstand. Das sehen auch die meisten Ökonomen so. In der Praxis spielt diese Einsicht leider kaum eine Rolle.
Die Philosophin Lea Ypi erklärt, wie die neoliberale Schocktherapie ihre Heimat Albanien zerstörte. Die Kritik des Kapitalismus sei heute Voraussetzung für Freiheit und Würde.
Karl Polanyi identifizierte den Wirtschaftsliberalismus als Wurzel reaktionären Denkens. Seine Theorie der »entbetteten« Märkte ist so aktuell wie nie.