Hitze, Dürre, Milliardenschäden: Deutschlands teurer Sommer
Fast 12.000 Hitzetote, vertrocknete Flüsse, brennende Wälder – doch politisch geht es nicht voran. Eine Bilanz des bisherigen Krisensommers.
Fast 12.000 Hitzetote, vertrocknete Flüsse, brennende Wälder – doch politisch geht es nicht voran. Eine Bilanz des bisherigen Krisensommers.
Mit dem Rheinpegel bricht ein Grundpfeiler der deutschen Wirtschaft ein. Adam Tooze über Dürre, Planungsversagen und die Milliardenfrage am Rhein.
Hitzewellen legen Europas Städte lahm – und kosten Milliarden. Adam Tooze erklärt, warum Deutschland kaum klimatisiert ist und warum Kühlung zur Klassenfrage wird.
Neoliberale behaupten, ohne »schmerzhafte Strukturreformen« könne es keinen Aufschwung der deutschen Wirtschaft geben. Doch auch ganz ohne solche Reformen mehren sich aktuell die positiven Zeichen.
Die gigantischen Verteidigungsausgaben bis 2030 sind sozialer und politischer Sprengstoff. Ihre reguläre Finanzierung ist eine schwer lösbare Mammutaufgabe.
Die Sparpläne der Bundesregierung für die Psychotherapie sind nicht nur wirtschaftlich fatal. Sie gefährden Menschenleben.
Klingbeil rühmt sich, die Haushaltslücke geschlossen zu haben. Doch die Kürzungspolitik ist schmerzhaft und gefährdet die konjunkturelle Erholung.
Wolfgang Schmidt war Chef des Kanzleramts unter Olaf Scholz. Im Interview mit Lukas Scholle spricht er über den aktuellen Preisschock und die Krise der SPD.
Der Staat gilt als bürokratisch, private Unternehmen als innovativ. Doch zentrale Innovationen wären ohne öffentliches Handeln nicht möglich.
Staatlich gelenktes Wachstum versus Krise des Kapitalismus: China hält sich für geopolitisch und ökonomisch ebenbürtig mit den USA. Doch das ist voreilig.
Die Mehrheit der Wirtschaftsweisen unterbreitet im Frühjahrsgutachten radikale Vorschläge für Renten- und Pflegeversicherung. Umverteilung von unten nach oben und soziale Härten wären die Folge.
Von ihrer Arbeit haben Beschäftigte weltweit immer weniger: Reallöhne sinken, während die der CEOs geradezu explodieren.
Die Iran-Krise bringt auch die Bretton-Woods-Institutionen zum Beben. Doch die setzen auf »Business as usual« und verschlimmern die Krise.
Der Westen hat China in der Wirtschaft als bequemen Feind ausgemacht – um das eigene Versagen zu kaschieren.
Wer zahlt für die Krise? Deutsche Unternehmen wittern im Energieschock die Chance, Kosten an Verbraucher weiterzugeben.
Der Krieg geht weiter, Vorräte gehen aus. Adam Tooze über den »Nebel des Friedens« und wer die Zeche für die Energiekrise zahlt.