Das Weltsozialforum will die Weltwirtschaft demokratisieren
Das Weltsozialforum streitet seit 2001 für eine andere Art der Globalisierung. In Benin geht es dieses Jahr um den Kampf gegen Landraub, Klimakrise und Überschuldung.
Das Weltsozialforum streitet seit 2001 für eine andere Art der Globalisierung. In Benin geht es dieses Jahr um den Kampf gegen Landraub, Klimakrise und Überschuldung.
Willy Brandt scheiterte mit neuen Nord-Süd-Beziehungen. Die Lehre: Politische Zeitfenster müssen genutzt werden, um internationale Machtstrukturen dauerhaft zu verschieben.
Selbst Weltbank und IWF räumen ein: Der alte Konsens hat versagt. Doch ein wirklicher Kurswechsel sieht anders aus.
Die Iran-Krise bringt auch die Bretton-Woods-Institutionen zum Beben. Doch die setzen auf »Business as usual« und verschlimmern die Krise.
Kanadas Premier Mark Carney hat in Davos den Zerfall der »regelbasierten Ordnung« klar benannt. Europa sollte nun seine Beziehung zum globalen Süden ändern.
Historisch leidet der Globale Süden schon lange unter Schulden. Jetzt ist die Last aufgrund hoher Leitzinsen erneut stark gestiegen.
Die Fed stabilisierte lange die neoliberale Ordnung. Doch sie wurde einst von unten geschaffen und könnte heute progressiver Politik dienen.
Länder des Globalen Südens sind gefangen in Schulden. Für eine nachhaltige Entwicklung müssen diese neu verhandelt werden.
Aktuell fließt mehr Geld aus dem Globalen Süden in den Norden als andersherum. Diese Abhängigkeit muss überwunden werden.
Trump rüttelt an der globalen Rolle der Bretton-Woods-Institutionen. Doch sie stehen vor weitaus größeren Problemen.