Lukas Scholle: In der letzten Energiepreiskrise waren Sie Chef des Kanzleramts unter Olaf Scholz. Wie blicken Sie auf den heutigen Energieschock?
Wolfgang Schmidt: Er ist heftig, aber deutlich weniger massiv als 2022. Damals hatten wir zunächst eine Versorgungskrise, dann eine Preiskrise. Und die betraf alle Bereiche: von Gas, über Öl bis hin zu Kohle und schließlich Strom.