Ein Nobelpreis für den gezähmten Keynes
Robert E. Hall und Michael Woodford sind Gewinner des diesjährigen sogenannten Wirtschaftsnobelpreises. Was ihre Forschung leistet und was der Preis über die Ökonomik verrät.
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Robert E. Hall und Michael Woodford sind Gewinner des diesjährigen sogenannten Wirtschaftsnobelpreises. Was ihre Forschung leistet und was der Preis über die Ökonomik verrät.
Als Rot-Rot-Grün zuletzt in Berlin regierte, wuchs die Wirtschaft stärker als im Deutschland-Schnitt. Was Staatsausgaben damit zu tun haben.
KI ist zweifellos disruptiv. Doch hat sie vielleicht auch das Potenzial, den Traum der befreiten Gesellschaften zu verwirklichen?, fragt Yanis Varoufakis.
Reformen werden Deutschlands Wirtschaft nicht helfen. Die Politik muss Investitionen, Wohnungsbau und technologischen Wandel vorantreiben, schreibt Wirtschaftsprofessor Bofinger.
Friedrich August von Hayek war dogmatischer Verteidiger der Märkte – auch gegen die Demokratie. Als Denker gesellschaftlicher Komplexität bleibt er dennoch interessant.
Wirtschaftskrise? Die Dax-Konzerne feiern Rekordgewinne. Doch nicht allen Unternehmen geht es gut.
Neoliberale behaupten, ohne »schmerzhafte Strukturreformen« könne es keinen Aufschwung der deutschen Wirtschaft geben. Doch auch ganz ohne solche Reformen mehren sich aktuell die positiven Zeichen.
Klingbeil rühmt sich, die Haushaltslücke geschlossen zu haben. Doch die Kürzungspolitik ist schmerzhaft und gefährdet die konjunkturelle Erholung.
Verteidigung boomt, der Rest muss sparen: Der Haushaltsentwurf 2027 zeigt, wohin fast jeder zusätzliche Euro fließt.
Steuererleichterungen, weniger Bürokratie, »flexiblere« Arbeitsmärkte: Für den Wirtschaftsweisen Achim Truger »Zumutungen für viele Beschäftigte« – Merz nennt es das Lösen von »Fesseln«.
Der Iranschock gefährdet nicht nur die Energieversorgung am Persischen Golf. Er stürzt das Wirtschaftsmodell der Golfstaaten in eine strukturelle Krise.
Wer im ländlichen Raum lebt und mit dem Auto pendelt, spürt die Inflation besonders hart. Eine Reportage.
Während die Mieten steigen, schrumpft der Bestand an Sozialwohnungen immer weiter.
Haushaltskürzungen erzeugen erhebliche politische Kosten, wie eine neue Studie bilanziert – gerade in einer Wirtschaftskrise.
Der deutsche Staat steckt Milliarden ins Militär, kürzt aber bei allen anderen Ausgaben. Ist das schon Austerität?
Regierung und Zentralbank beweisen, dass sie aus dem letzten Energiepreisschock nichts gelernt haben. Das ist wirtschaftlich fatal – und zahlt bei der AfD ein.