Wer gegen den Sozialstaat schießt, schadet sich selbst
Der Sozialstaat sichert normale Lebensrisiken ab. Wer hier kürzen will, trifft genau jene Mitte, die er zu schützen vorgibt.
Der Sozialstaat sichert normale Lebensrisiken ab. Wer hier kürzen will, trifft genau jene Mitte, die er zu schützen vorgibt.
Ein geleaktes 108-seitiges Dokument zeigt: Bund, Länder und Kommunen planen massive Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe – ohne öffentliche Debatte.
Von ihrer Arbeit haben Beschäftigte weltweit immer weniger: Reallöhne sinken, während die der CEOs geradezu explodieren.
Unionspolitiker haben ein Konzept für Entlastungen bei der Einkommensteuer vorgelegt. Doch profitieren würden vor allem Besserverdienende.
Die gesetzliche Rente schützt schon heute nicht vor Altersarmut. Statt das zu ändern, will Merz sie zur »Basisabsicherung« zurückstufen – und den Rest dem Finanzmarkt überlassen.
Viele Vollzeitbeschäftigte wollen weniger arbeiten, viele Teilzeitbeschäftigte mehr. Die Lösung wäre eine »kurze Vollzeit«.
Polens rasanter wirtschaftlicher Aufstieg sucht in Osteuropa seinesgleichen. Doch das Wachstumsmodell gerät an seine Grenzen.
Wir leben in Demokratien, verbringen aber einen Großteil unseres Lebens in autoritär geführten Unternehmen. Die Soziologin Isabelle Ferreras erklärt, warum der Arbeitsplatz demokratisiert werden muss.
Bisher konnten sich bei den Betriebsratswahlen rechte Listen nicht durchsetzen. Die Politik muss von den Gewerkschaften lernen.
Tausende Saisonarbeiter kommen jedes Jahr nach Deutschland, um Spargel und Erdbeeren zu ernten – und werden systematisch ausgebeutet.
Nach der Corona-Pandemie sollte es große Veränderungen in der Fleischbranche geben. Doch die Arbeitsbedingungen haben sich nicht verbessert.
Europa muss zu seiner sozialdemokratischen Tradition stehen. Dabei müssen drei gravierende ökonomische Fehler vermieden werden.
Die Reallöhne sind insgesamt gestiegen. Manche konnten davon besonders stark profitieren. Doch es gibt auch ein großes »Aber«.
An jedem Gender-Pay-Day wird Lohngleichheit gefordert. Doch das reicht nicht. Eine Auswahl an Grafiken zeigt, warum.
In wenigen Branchen ist der Gender-Pay-Gap so extrem wie im Fußball. Die ehemalige Spielerin Jessica Kreuzer erklärt, woran das liegt.
Die Politik fordert mehr Arbeit von den Menschen. Dabei leisten vor allem Frauen enorm viel unbezahlte Arbeit.