Von Frankreich in die Welt: Was wir von den Protesten lernen können
Überall wird das Leben teurer, während die Löhne stagnieren. Was in Frankreich als Schulproteste für mehr Chancengleichheit anfing, entwickelt internationale Schlagkraft.
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Überall wird das Leben teurer, während die Löhne stagnieren. Was in Frankreich als Schulproteste für mehr Chancengleichheit anfing, entwickelt internationale Schlagkraft.
Immer mehr österreichische Kommunen privatisieren ihre Gemeindewohnungen. Das ist ein sozialpolitisch bedenklicher Trend.
Frankreichs Zentralbankchef fordert harte Kürzungen, während die Schulen verfallen. Yanis Varoufakis hält das für absurd und erklärt Mélenchons Ausweg.
Der Staat finanziert Forschung, Unternehmen ernten Gewinne. Zohran Mamdani will die Öffentlichkeit beteiligen. Ein Modell für Deutschland?
Seit Macrons Amtsantritt sind die Bildungsausgaben pro Schüler um rund 20 Prozent gesunken. Für neue Investitionen braucht es Umverteilung.
Kevin Kühnert spricht im Interview über die Macht der Familienunternehmer-Lobby und seine Kritik an der Erbschaftsteuer.
Markus Söder will Berlin wegen der Linken den Geldhahn zudrehen und den Länderfinanzausgleich aufkündigen. Das wäre staatspolitisch verantwortungslos.
Als Rot-Rot-Grün zuletzt in Berlin regierte, wuchs die Wirtschaft stärker als im Deutschland-Schnitt. Was Staatsausgaben damit zu tun haben.
Wenn progressive Kräfte ihre Ziele umsetzen wollen, brauchen sie dafür Geld. Sie müssen deshalb lernen, die öffentliche Hand neu zu gestalten.
Jean-Luc Mélenchon will einen Teil der französischen Staatsschulden einfrieren – und stellt damit die Macht der Finanzmärkte und die Regeln der Eurozone infrage.
Investoren steigen von Staats- auf Tech-Anleihen um. Fed und Finanzministerium sehen das Risiko durchaus – nur nicht ihre eigene Rolle im System.
Die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne erfordert eine tragfähige Finanzierung. Eine Übersicht über den Vorschlag der Initiative Deutsche Wohnen und Co enteignen.
Der Klima- und Transformationsfonds soll 2027 mehr ausgeben, obwohl seine Einnahmen sinken. Aufgehen kann das nur, wenn Milliarden liegen bleiben.
Überall wird die Bedeutung einer starken EU beschworen. Doch dafür braucht es eine Abkehr von der Sparpolitik.
Angesichts der gigantischen Haushaltslücken wird vermehrt eine Mehrwertsteuererhöhung gefordert. Doch diese würde die Schieflage bei der Verteilungs- und Steuergerechtigkeit unweigerlich weiter verschärfen.
Die Kahlschlag-Reformen der Bundesregierung sind nur möglich, weil jemand den Ausfall auffängt – unbezahlt, zu Hause, überwiegend weiblich.