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Das Wirtschaftsmagazin

Von Frankreich in die Welt: Was wir von den Protesten lernen können

Überall wird das Leben teurer, während die Löhne stagnieren. Was in Frankreich als Schulproteste für mehr Chancengleichheit anfing, entwickelt internationale Schlagkraft.

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3 Minuten Lesedauer
Ein Schulprotest in Frankreich. Credit: IMAGO/teamwork
Internationalisieren sich die Proteste in Frankreich? Credit: IMAGO/teamwork

Seit gut sechs Wochen protestieren vor allem junge Menschen in Frankreich für bessere Lernbedingungen und mehr Chancengleichheit. Angefangen hat es im Pariser Vorort Créteil. Dort blockierten Schülerinnen und Schüler ihre Schule und forderten mehr Lehrpersonal, die Erneuerung maroder Gebäude und kleinere Klassen. Weitere Schulen schlossen sich an, erst in Paris, dann in ganz Frankreich. Auch private Lycées stimmten in die Forderungen ein. Lehrkräfte und Eltern solidarisierten sich mit den Protesten.

Nur wenige Wochen später gingen bereits Hunderttausende Menschen auf die Straße, darunter Feuerwehrleute, Studierende, Gewerkschaftsmitglieder, Lehrkräfte und Eltern. Mittlerweile geht es nicht mehr nur um den Bildungshaushalt. Die Demonstrierenden stellen sich mit ihren sozialen Forderungen gegen die extrem rechte Partei Rassemblement National, gegen den Völkermord in Gaza, gegen Kapitalismus und die Klimakrise.

Hunderttausende auf den Straßen

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