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Das Wirtschaftsmagazin

So können wir unsere Finanzinstitutionen reformieren

Wenn progressive Kräfte ihre Ziele umsetzen wollen, brauchen sie dafür Geld. Sie müssen deshalb lernen, die öffentliche Hand neu zu gestalten.

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Mariana Mazzucato, im Hintergrund britischer Finanzminister John Healey mit dem britischen Premierminister Andy Burnham. Collage: Surplus, Material: Tania/contrasto/laif, IMAGO/News Licensing
Collage: Surplus, Material: Tania/contrasto/laif, IMAGO/News Licensing

Anfang dieses Monats versprach der britische Finanzminister John Healey eine »schärfere Fokussierung« bei der Ausrichtung der öffentlichen Finanzinstitutionen des Landes. Um Unternehmen im Norden in ihrem Wachstum zu unterstützen, sollen weitere vier Regionen strategische Partner des National Wealth Fund (NWF) werden, für den die British Business Bank zusätzliche 150 Millionen Pfund (175 Millionen Euro) bereitstellen wird.

Wenn Healey die öffentliche Finanzierung als einen wesentlichen Motor für gutes Wachstum identifiziert, dann hat er damit recht. So gehören langfristige Finanzierungen durch öffentliche Entwicklungsinstitutionen wie die deutsche KfW und die brasilianische Entwicklungsbank (BNDES) zu den wirksamsten Hebeln, die Regierungen haben, um das Wachstum zu lenken und den industriellen Wandel voranzutreiben – statt lediglich nachträglich auf Markttrends zu reagieren. Oft sind es gerade öffentliche Institutionen, die das Risiko tragen, bevor auch der Privatsektor den Mut aufbringt, in einen Markt einzusteigen. Wenn langfristig ausgerichtete Finanzierungen gut ausgestaltet und an Auflagen geknüpft sind, kann das dazu beitragen, einen Markt so zu gestalten, dass er inklusives, innovationsgetriebenes und nachhaltiges Wachstum ermöglicht.

Gute Richtung, falsche Größenordnung

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