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Mélenchon hat recht: Frankreich kann sich von seinen Schulden befreien

Frankreichs Zentralbankchef fordert harte Kürzungen, während die Schulen verfallen. Yanis Varoufakis hält das für absurd und erklärt Mélenchons Ausweg.

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5 Minuten Lesedauer
Jean-Luc Mélenchon demonstriert mit den jungen Menschen in Frankreich. Credit: Bestimage
Jean-Luc Mélenchon demonstriert mit den jungen Menschen in Frankreich – und legt einen Plan vor, wie Frankreich mit seinen Schulden umgehen könnte. Credit: Bestimage

Der desolate Zustand der öffentlichen Schulen in Frankreich, der landesweit wütende Demonstrationen auslöste, ist ein Symptom der chronischen Sparpolitik. Doch das hielt die Verfechter noch strengerer Sparmaßnahmen nicht davon ab, erneut ihre Parolen anzustimmen. Emmanuel Moulin, der Gouverneur der französischen Zentralbank, fordert massive Haushaltskürzungen, um das »Risiko, durch steigende Zinsen nach und nach stranguliert zu werden«, abzuwenden. Sollte dies geschehen, werden sich die sozialen Spannungen weiter verschärfen und dringend benötigte Investitionen werden ausbleiben. Da Deutschland bereits mit Deindustrialisierung und einem Anstieg der Unterstützung für rechtsextreme Kräfte konfrontiert ist, zeichnet sich die Staatsverschuldung Frankreichs als Europas nächste Konfliktlinie ab.

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