Die entfesselte Wohnkrise
Der Neoliberalismus hat Wohnen zum Spekulationsobjekt gemacht. Die Folgen spüren wir heute als Dauerwohnkrise.
Der Neoliberalismus hat Wohnen zum Spekulationsobjekt gemacht. Die Folgen spüren wir heute als Dauerwohnkrise.
Steuererleichterungen, weniger Bürokratie, »flexiblere« Arbeitsmärkte: Für den Wirtschaftsweisen Achim Truger »Zumutungen für viele Beschäftigte« – Merz nennt es das Lösen von »Fesseln«.
Wenn Immobilienkonzerne spekulieren, kann das die soziale Stadtentwicklung über Jahre lahmlegen. Strengere Regeln für die Bauwirtschaft bleiben in Deutschland bisher aus.
Während die Mieten steigen, schrumpft der Bestand an Sozialwohnungen immer weiter.
Regierung und Zentralbank beweisen, dass sie aus dem letzten Energiepreisschock nichts gelernt haben. Das ist wirtschaftlich fatal – und zahlt bei der AfD ein.
Vonovia schafft Mehrwert – für Aktionäre. Das hat Konsequenzen für die Mietenden und für die ganze Gesellschaft.
Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner erklärt im Interview, wie sie Oligopole aufbrechen möchte. Und wie eine neue Bodenpolitik die Ungleichheit reduzieren könnte.
Rund 5 Prozent mehr Miete und 5 Prozent mehr Gewinn: Vonovia hat seinen Geschäftsbericht vorgelegt.
Statt der Förderung der Finanzwirtschaft, braucht es einen staatlichen Rentenfonds für den sozialen Wohnungsbau.
In der Idee der Mikroapartments steckt echtes Potenzial für die Wohnungskrise. Doch derzeit werden sie oft zur Falle.
Während in Griechenland reiche Investoren und der Tourismus vordrängen, fehlen hunderttausende Wohnungen.
Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist ein Fakt, trotzdem leugnet das ein Lobbyverein. Warum das Fortschritt verhindert.
Es braucht mehr Wohnraum. Wie Deutschland mit dem Ausbau sozialen Frieden schaffen kann, erklärt Alexander Reisenbichler im Interview.