Lea Hampel: Frau Gollan, wie viele Anfragen erhalten Sie derzeit von verzweifelten Wohnungssuchenden?
Rut Gollan: Täglich viele. Da sind Menschen drunter, die in ein paar Jahren aus ihrer Familienwohnung ausziehen wollen. Und Menschen in Notsituationen, die zum Beispiel mit einem befristeten Aufenthaltstitel auf dem freien Wohnungsmarkt keine Wohnung bekommen. Wenn sie bei uns einziehen, erzählen Menschen oft, wie schwierig es war, am freien Wohnungsmarkt zu bestehen. Und atmen bei uns auf.