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Das Wirtschaftsmagazin

Jarasch: »Wäre doch toll, wenn sich Mamdani an Berlin ein Vorbild nehmen kann«

Vergesellschaftung, Mietenregulierung, Bürotürme zu Wohnungen: Im Interview vor der Wahl erklärt Bettina Jarasch, an welchen Hebeln die Grünen in Berlin ziehen wollen.

5 Minuten Lesedauer
Bettina Jarasch auf dem Tempelhofer Feld. Credit: IMAGO/Future Image
Wie Bettina Jarasch die Mietenkrise lösen will, erklärt sie im Interview. Credit: IMAGO/Future Image

Am 20. September ist es so weit: Berlin wählt eine neue Regierung. Für die Grünen tritt Bettina Jarasch gemeinsam mit Werner Graf als Spitzenduo an. Jarasch war von 2021 bis 2023 Bürgermeisterin und Senatorin für Umwelt und Mobilität im rot-grün-roten Senat, seit 2023 führt sie die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Mit Surplus-Chefredakteur Lukas Scholle sprach sie über das geplante Bezahlbare-Mieten-Gesetz, über die Idee, leere Büroflächen umzuwandeln, über die Verteidigung des grünen Sparkurses von 2022 – und darüber, warum Zohran Mamdani für sie zwar ein toller Typ ist, aber kein Vorbild.

Lukas Scholle: In Berlin dürften die Mieten eines der wahlentscheidenden Themen werden. Wie wollen Sie die Mietenkrise lösen? 

Bettina Jarasch: Da werden wir an allen Hebeln drücken müssen, die es gibt: bauen, umbauen, regulieren und auch strategisch ankaufen.

Vergesellschaftung fehlte in dieser Aufzählung, fällt sie unter strategischen Ankauf?

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