Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware – und das seit Hunderten Jahren. Bereits im 19. Jahrhundert beschrieb Friedrich Engels »eine kolossale Steigerung der Mietpreise« sowie »die Unmöglichkeit, überhaupt ein Unterkommen zu finden«. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Mangel an Wohnraum zu einer der zentralen politischen Fragen. Westliche Demokratien setzten auf staatlich geförderten Wohnungsbau – und hatten zwischenzeitlich Erfolg, die Dauerkrise des Wohnens einzudämmen.
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