Joseph Stiglitz: »Die Ungleichheit in der Gesellschaft beruht auf Ausbeutung«
Joseph Stiglitz – einer der einflussreichsten Ökonomen der Gegenwart – fordert im Interview mit Lukas Scholle einen »progressiven Kapitalismus«.
Joseph Stiglitz – einer der einflussreichsten Ökonomen der Gegenwart – fordert im Interview mit Lukas Scholle einen »progressiven Kapitalismus«.
Trotz Massenentlassung und Werksschließungen kassieren die Aktionäre bei VW, Mercedes und BMW.
Inflation, Klimawandel, Kriege und wirtschaftlicher Umbruch machen das Leben teurer. Maja Göpel und Adam Tooze diskutieren, welche Antwort es jetzt auf die Polykrise braucht.
Griechenland treibt künstliche Intelligenz stark voran und will zu Europas Technologiezentrum werden. Kann das gelingen?
Mit den gestiegenen Rüstungsausgaben werden weder das Wachstum angeschoben noch Zukunftstechnologien gefördert, sagt Rudolf Hickel.
Für die globale Energiewende braucht es zinsgünstige Finanzierungsangebote, Schuldenerlasse und die Ausweitung multilateraler Kreditvergabe.
Der Iranschock hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Welt. Die Wirtschaftsprofessorin Helen Thompson erklärt im Interview mit Caro Rübe, wie die Energiefrage die Geopolitik dominiert.
Angesichts des Klimakollapses braucht es staatliche Planung. Der Philosoph Kohei Saito erklärt im Interview einen Gesellschaftsentwurf, der das ermöglichen soll.
British Steel steht erneut vor dem Aus und wieder springt der britische Staat ein. Damit der Stahlsektor grün und wettbewerbsfähig wird, braucht es mehr als öffentliches Geld.
Eine globale Vermögenssteuer, eine Länderdividende für alle und ein weltweiter Staatsfonds: Thomas Piketty im Interview über seinen Plan für ein neues Eigentumsregime.
Staatlich gelenktes Wachstum versus Krise des Kapitalismus: China hält sich für geopolitisch und ökonomisch ebenbürtig mit den USA. Doch das ist voreilig.
Der »Elektrostaat« ist mehr als ein technisches Gegenmodell zum Petrostaat – er skizziert eine postfossile Ordnung im Einklang mit Planet und Mensch.
Die Blockade von Hormus könnte die Dominanz des US-Dollars schwächen. Die USA haben sich massiv strategisch verschätzt.
Mamdanis Kompromiss bei der Milliardärssteuer zeigt: Er muss zwischen seinen Überzeugungen und der politischen Realität abwägen.
Progressive weltweit sind sich einig: Demokratie braucht ein Fundament aus Gleichheit, Sicherheit und gemeinsamem Wohlstand. Sonst stagnieren wir.
Wirtschaftlich geht es auch deshalb bergab, weil die notwendigen Antworten im politischen Berlin überhaupt nicht zur Debatte stehen.