Ein Nobelpreis für den gezähmten Keynes
Robert E. Hall und Michael Woodford sind Gewinner des diesjährigen sogenannten Wirtschaftsnobelpreises. Was ihre Forschung leistet und was der Preis über die Ökonomik verrät.
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Robert E. Hall und Michael Woodford sind Gewinner des diesjährigen sogenannten Wirtschaftsnobelpreises. Was ihre Forschung leistet und was der Preis über die Ökonomik verrät.
Die ökonomischen Treiber des historischen Faschismus existieren nicht mehr. Was befeuert heute den Rechtsruck?
Gibt es eine rechte Realpolitik in Wirtschaftsfragen? Ein europäischer Vergleich zeigt: Die Rechten bewegen erstaunlich wenig.
Auch gegen den Reformkurs wählten viele Menschen im Osten die AfD. Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser erklärt im Interview mit Matthias Ubl, was falsch lief.
Als Rot-Rot-Grün zuletzt in Berlin regierte, wuchs die Wirtschaft stärker als im Deutschland-Schnitt. Was Staatsausgaben damit zu tun haben.
Ein Ultrarechter geht als Favorit in die Stichwahl ums Präsidentenamt. Er plant Staatsabbau, Sozialkürzungen und Umweltverbrechen.
Reformen werden Deutschlands Wirtschaft nicht helfen. Die Politik muss Investitionen, Wohnungsbau und technologischen Wandel vorantreiben, schreibt Wirtschaftsprofessor Bofinger.
Die Rhine Group will Europa deregulieren. Sie verkaufen Politik als Notwendigkeit.
Hendrik Wüst könnte früher Kanzler werden, als gedacht. Was ist von ihm wirtschaftspolitisch zu erwarten?
Es braucht eine Alternative zum Dogma »schmerzhafter Reformen«. Tom Krebs entwirft dafür in seinem neuen Buch das Konzept der »geplanten Marktwirtschaft«.
Alice Weidel legt Wert auf ihren VWL-Studienabschluss. Das Programm ihrer Partei weiß davon nichts. Der Wirtschaftsgipfel der AfD wird zum Abgesang auf die Krise ohne Lösungsidee.
Merz will die Kürzungen auch nach der Wahl in Sachsen-Anhalt beibehalten. Doch gegen den AfD‑Aufstieg hilft nur ein radikaler Bruch mit dem Kurs der Regierung.
Am Wahlabend bedankt sich Ulrich Siegmund bei Merz. Patrick Kaczmarczyk erklärt mit Ciara Cesaro-Tadic, warum die AfD keine Lösungen braucht, solange die anderen keine liefern.
Wo es keinen Ausweg zu geben scheint, verkauft die AfD Nostalgie: Isabella Weber über die wirtschaftlichen Hintergründe des Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt.
Die AfD könnte Sachsen-Anhalt in den Abgrund stürzen. Doch Unzufriedenheit, auf die die Partei setzt, haben Bund und Land über Jahre mitproduziert.
Demokratie ist der Kern der Genossenschaftsbewegung. Was wir aus ihrem historischen Widerstand gegen den Faschismus lernen können.