Bis zu vier Jahre befristet arbeiten: Eine Reform, die nur schadet
Die Bundesregierung will sachgrundlose Befristungen verlängern. Doch das hätte keine belegten wirtschaftlichen Vorteile.
Die Bundesregierung will sachgrundlose Befristungen verlängern. Doch das hätte keine belegten wirtschaftlichen Vorteile.
Chinas Exportüberschüsse gelten als gefährlich. Dabei ist die Kritik meist Ausdruck eigener industriepolitischer Faulheit, schreibt Harvard-Professor Dani Rodrik.
Rente ab 60, Reichensteuer, Absage an EU-Regeln: Was Mélenchons Agenda für Europa bedeuten würde.
Trotz Tourismus-Rekorden kann sich fast die Hälfte der Menschen in Griechenland keinen eigenen Urlaub leisten. Was die Eurokrise damit zu tun hat.
Trotz Massenentlassung und Werksschließungen kassieren die Aktionäre bei VW, Mercedes und BMW.
Ist der Sozialstaat »nicht mehr finanzierbar«? Patrick Kaczmarczyk erklärt im Gespräch mit der neuen Surplus-Hostin Ciara Cesaro-Tadic, wohin die geplanten Kürzungen die Kosten stattdessen verschieben.
Starmer konnte es niemandem recht machen. Burnham setzt auf klare Kante – und baut sich dafür erst einmal die nötige Macht.
Sich am Ausland bereichern als Wirtschaftsprogramm: Was Trumps Ex-Berater für einen Coup hält, bringt kurzfristig Gewinn und rächt sich langfristig.
Inflation, Klimawandel, Kriege und wirtschaftlicher Umbruch machen das Leben teurer. Maja Göpel und Adam Tooze diskutieren, welche Antwort es jetzt auf die Polykrise braucht.
Beim GKV-Spargesetz ist die Bundesregierung vor der Pharma-Lobby eingeknickt. Dabei säße sie längst am längeren Hebel.
Politiker fordern niedrigere Löhne für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Europas Konzerne schütten derweil Rekordgewinne an Aktionäre aus – und bauen gleichzeitig Stellen ab.
Während die Rechte mit Migration Stimmen fängt, sollte die französische Linke ein Referendum über eine Vermögenssteuer nach historischem Vorbild vorschlagen.
Klingbeil rühmt sich, die Haushaltslücke geschlossen zu haben. Doch die Kürzungspolitik ist schmerzhaft und gefährdet die konjunkturelle Erholung.
»Tropfen auf den heißen Stein«, »neoliberale Mottenkiste«, »Frontalangriff gegen das Grundgesetz«: Das Reformpaket der Koalition erfährt viel Kritik.
Steuererleichterungen, weniger Bürokratie, »flexiblere« Arbeitsmärkte: Für den Wirtschaftsweisen Achim Truger »Zumutungen für viele Beschäftigte« – Merz nennt es das Lösen von »Fesseln«.
Bei Volkswagen sollen bis zu 100.000 Stellen wegfallen. Der Absturz in der deutschen Industrie war seit zwanzig Jahren absehbar – und wurde trotzdem nicht verhindert.