Die größte Gefahr der KI ist die Verdrängung menschlichen Denkens
Im Diskurs um die Gefahren durch KI geht es meist um Arbeit. Doch noch viel gefährlicher ist, dass sie unser Wissen angreift.
Dani Rodrik, Professor für internationale politische Ökonomie an der Harvard Kennedy School, ist ehemaliger Präsident der International Economic Association und Autor von »Shared Prosperity in a Fractured World« (Princeton University Press, 2025).
Im Diskurs um die Gefahren durch KI geht es meist um Arbeit. Doch noch viel gefährlicher ist, dass sie unser Wissen angreift.
Die Welt braucht eine wirtschaftliche Alternative zu den USA und China. Europa muss den Mut finden, einen eigenen Weg zu gehen.
Die Zeiten ändern sich – die Wirtschaft muss es auch. Das erfordert globale als auch lokale Kraftanstrengungen.
Der post-neoliberale Konsens ist da. Nur in der Politik von US-Präsident Donald Trump sucht man ihn vergebens.
China exportiert immer mehr – das sorgt im Rest der Welt für Umbrüche. Die konkurrierenden Staaten sollten sich drei Ziele setzen.
Die Welt scheint vor enormen, unlösbaren Herausforderungen zu stehen. Aber: Lösungsideen gibt es genügend – vor allem in der Industrie.
Europa muss eine Industriepolitik für Dienstleistungen betreiben. Diese muss Produktivitätsengpässe beseitigen.
Wir erleben einen globalen Demokratie-Backlash. Selbst die Vorreiter machen Schritte zurück. Doch es gibt Hoffnung.
Zuletzt hat es der Deal zwischen EU und USA noch einmal bewiesen: Nur wenige andere Staaten zeigen Trump gegenüber Stärke. Wieso?
Trump schafft selbst die ökonomisch sinnvollen Gesetze der Biden-Regierung ab. Denn seine Politik folgt einer anderen Logik.
Ezra Klein und Derek Thompson fordern den »Überfluss« für Arbeitende. Doch das reduziert sie auf den Konsum.
Trump verwüstet die Wirtschaft und die Wissenschaft. Sein Angriff auf diese Grundsäulen der USA sollte von ihren Führungen verurteilt werden, meint Dani Rodrik.
Trumps Zölle treffen nicht nur Handelspartner, sondern belasten vor allem die US-Wirtschaft, meint Harvard-Professor Dani Rodrik.