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Das Wirtschaftsmagazin

Kahlschlag in der Autoindustrie: Stellenabbau in den Werken, Sektkorken an der Börse

Trotz Massenentlassung und Werksschließungen kassieren die Aktionäre bei VW, Mercedes und BMW.

5 Minuten Lesedauer
Porsche Fahrzeuge verschiedener Dekaden als Plastik vor dem Porsche Werk in Zuffenhausen. Credit: IMAGO/Daniel Kubirski.
Statt zu investieren, zahlen die Autobauer ihren Aktionären Gewinne aus. Credit: IMAGO /Daniel Kubirski.

Der Niedergang der deutschen Autoindustrie setzt sich ungebremst fort. Diese Woche teilten BMW und Porsche mit, dass bis Ende 2027 weitere Tausende Beschäftigte entlassen werden sollen. Bei der VW-Tochter Porsche müssen demnach 5.000 und bei den Bayerischen Motoren Werken sogar 8.000 Mitarbeitende den Konzern verlassen. Der Branchenverband VDA geht davon aus, dass bis 2035 im Vergleich zu 2019 insgesamt 225.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie gestrichen werden. Die IG Metall hat einen heißen Herbst angekündigt – die Beschäftigten wehren sich gegen den Frontalangriff des Managements.

»Die Beschäftigten der Automobilindustrie sind es leid, dass planlose Vorstandsvorsitzende ihre Zukunft verspielen – gemeinsam mit der IG Metall wehren sie sich gegen den Kahlschlag«, erklärte die Gewerkschaft in einer Presseerklärung. »Solange weiter Gerüchte aus den Wolfsburger Chefetagen kommen, dass VW neben dem geplanten Stellenabbau zusätzlich 50.000 Arbeitsplätze streichen will, solange Zulieferer ihre Werke schließen und Produktionen verlagern, solange Unternehmen wie BMW die Schlagzeilen dominieren mit Ankündigungen zu Kostensenkungen, solange wird die IG Metall auf massive Gegenwehr schalten.«

Schneise der Verwüstung in der Autoindustrie

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