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Das Wirtschaftsmagazin

Griechenland will zum KI-Knotenpunkt werden

Griechenland treibt künstliche Intelligenz stark voran und will zu Europas Technologiezentrum werden. Kann das gelingen?

5 Minuten Lesedauer
Die Akropolis in Athen. IMAGO/Imaginechina-Tuchong
Kann Griechenland zum Knotenpunkt für Künstliche Intelligenz werden? (Symbolbild) IMAGO/Imaginechina-Tuchong

In der Schuldenkrise verließen Hunderttausende Menschen Griechenland. Heute vollzieht das Land eine steile Wende und strebt eine Rolle als europäisches Zentrum für künstliche Intelligenz (KI) an. Mit milliardenschweren Investitionen in Rechenzentren, Supercomputer und digitale Verwaltung will sich das einstige Krisenland als Technologiestandort etablieren.

Wie weit der Wandel bereits fortgeschritten ist, zeigt etwa das staatliche Onlineportal gov.gr. Mehr als 2200 Verwaltungsleistungen stehen inzwischen digital zur Verfügung, von Vollmachten über Geburtsurkunden bis zu Meldebescheinigungen. Ein KI-gestützter Chatbot beantwortet Bürgeranfragen und soll Behördengänge weiter vereinfachen. Auch im Gesundheitswesen hält künstliche Intelligenz Einzug. Seit einigen Monaten können Ärztinnen und Ärzte online auf Patienteninformationen zugreifen. Bürgerinnen und Bürger können ihre Gesundheitsdaten, Untersuchungsergebnisse oder Medikamente über einen Chatbot abrufen. Das System ersetzt keine ärztliche Beratung, soll aber den Zugang zu persönlichen Gesundheitsinformationen erleichtern.

Regierung etabliert flächendeckend künstliche Intelligenz

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