Kolumbien: Von der neuen zur alten Wirtschaft
Nach der Präsidentschaftswahl steht das Land am Scheideweg. Der Wahlsieg der Rechten könnte die Fortschritte der vergangenen Jahre zunichte machen.
Nach der Präsidentschaftswahl steht das Land am Scheideweg. Der Wahlsieg der Rechten könnte die Fortschritte der vergangenen Jahre zunichte machen.
Die Kahlschlag-Reformen der Bundesregierung sind nur möglich, weil jemand den Ausfall auffängt – unbezahlt, zu Hause, überwiegend weiblich.
Der neue CDU-Spitzenkandidat für Berlin will bei den Ärmsten kürzen, die Immobilienlobby fördern und die Hauptstadt kriegstauglich machen.
Apsilon spricht im Interview über sein neues Album »GLANZ NULL«, den Verlust kindlicher Unbeschwertheit, die Lebenskostenkrise, Krieg und Klassenverhältnisse.
Prien will den Unterhaltsvorschuss für Kinder ab 16 Jahren enden lassen. Die SPD lehnt ab – auch Manuela Schwesig, die die Leistung 2017 ausgeweitet hatte.
Elif Eralp ist Bürgermeisterkandidatin in Berlin für Die Linke. Im Interview erklärt sie, was sie sich von New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani abschauen will.
Trumps Wall-Street-Banker sind gnadenlos: Trotz des schweren Erdbebens fordern sie den Ausverkauf des Landes.
Die SPD steckt tief in der Krise. Sie braucht eine Politik, die soziale Sicherheit, wirtschaftliche Produktivität und gesellschaftlichen Fortschritt vereint.
Solange Mieterschutz und Mietpreisregulierung fehlen, ist das Wohngeld für 1,2 Millionen Haushalte überlebenswichtig. Doch nun soll dort gespart werden.
Mit Appellen an Einzelne ist es nicht getan: Damit sich alle klimagesund ernähren können, muss die Politik gegen Spekulation auf dem Markt vorgehen.
Während die Mieten steigen, schrumpft der Bestand an Sozialwohnungen immer weiter.
Angesichts des Klimakollapses braucht es staatliche Planung. Der Philosoph Kohei Saito erklärt im Interview einen Gesellschaftsentwurf, der das ermöglichen soll.
Ebow rappt in »Arbayt« über migrantische Arbeit und ein Deutschland, das sie braucht, aber nicht wertschätzt. Ein Gespräch über Klasse, Kürzungen und Musik als Gegenerzählung.
Löhne erhöhen, Preise stabilisieren – reicht das, um den Rechtsruck zu stoppen? Antifaschistische Wirtschaftspolitik greift zu kurz, solange sie Care-Arbeit ignoriert.
Die Mehrheit der Wirtschaftsweisen unterbreitet im Frühjahrsgutachten radikale Vorschläge für Renten- und Pflegeversicherung. Umverteilung von unten nach oben und soziale Härten wären die Folge.
Wenn der Kapitalismus kriselt, gerät der Sozialstaat ins Visier: der gezielte Abbau einer Errungenschaft.