Ende Juni fand in Kolumbien die Präsidentschaftswahl statt, bei der die populistische Rechte mit einem Vorsprung von 0,97 Prozent gewann und damit das Erbe der ersten linken Regierung des Landes hinter sich ließ. Die Wahl war hart umkämpft und machte deutlich, dass Kolumbien in zwei Lager gespalten ist, die zutiefst unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was Fortschritt bedeutet, welche Rolle der Staat in der Wirtschaft spielen sollte und welche Sektoren das Wachstum vorantreiben sollten.
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