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Kolumbien: Von der neuen zur alten Wirtschaft

Nach der Präsidentschaftswahl steht das Land am Scheideweg. Der Wahlsieg der Rechten könnte die Fortschritte der vergangenen Jahre zunichte machen.

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3 Minuten Lesedauer
Der neue Präsident Kolumbiens, Abelardo de la Espriella bei einer Militärparade. Credit: IMAGO/StringersHub.
Der neue Präsident Kolumbiens, Abelardo de la Espriella, steht für einen Rechtsruck des Landes. Credit: IMAGO/StringersHub.

Ende Juni fand in Kolumbien die Präsidentschaftswahl statt, bei der die populistische Rechte mit einem Vorsprung von 0,97 Prozent gewann und damit das Erbe der ersten linken Regierung des Landes hinter sich ließ. Die Wahl war hart umkämpft und machte deutlich, dass Kolumbien in zwei Lager gespalten ist, die zutiefst unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was Fortschritt bedeutet, welche Rolle der Staat in der Wirtschaft spielen sollte und welche Sektoren das Wachstum vorantreiben sollten. 

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