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Das Wirtschaftsmagazin

Stefan Evers: Neuer CDU-Spitzenkandiat in Berlin steht weit rechts

Der neue CDU-Spitzenkandidat für Berlin will bei den Ärmsten kürzen, die Immobilienlobby fördern und die Hauptstadt kriegstauglich machen.

5 Minuten Lesedauer
Stefan Evers am Rednerpult. Credit: IMAGO / IPON
Der amtierende Finanzsenator Stefan Evers ist Spitzenkandidat der CDU Berlin für die Wahl im September. Credit: IMAGO / IPON

Die CDU in Berlin zieht die Reißleine. Kurz vor dem Beginn der heißen Wahlkampfphase für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus hat der amtierende Regierende Bürgermeister und CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner hingeschmissen. Nun soll nach dem Willen der Partei Stefan Evers demnächst die Hauptstadt regieren. Was kommt da auf die Berlinerinnen und Berliner zu?

Evers ist nicht gerade das, was man einen Volkstribun nennt. Anders als Wegner, der sich betont bürgernah gab, agiert Evers als Apparatschik. Als Finanzsenator hat er die Haushaltshoheit und schnürt die Kürzungspakete, unter denen die Einwohner Berlins so sehr leiden. Die Armutsquote in der Bundeshauptstadt ist unter dem von CDU und SPD geführten Senat zwischen 2023 und 2025 um weitere 5 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent gestiegen.

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