Studie: Die Superkraft der Reichsten ist Unsichtbarkeit
Deutschlands Reichste werden laut einer neuen Studie kaum in den Medien erwähnt. Dieser Vorhang des Schweigens verhindert eine aufgeklärte Debatte über Ungleichheit.
Deutschlands Reichste werden laut einer neuen Studie kaum in den Medien erwähnt. Dieser Vorhang des Schweigens verhindert eine aufgeklärte Debatte über Ungleichheit.
Raum wird immer knapper und teurer. Dass der Markt hier versagt, schadet am Ende der Demokratie.
Kapital ist kein scheues Reh, sagt Martyna Linartas. In Deutschland gibt es Regeln, die Wirkung zeigen.
Gern wird behauptet, deutsche Familienunternehmen würden von ihren Erben geführt und seien dadurch stabiler. Doch Studien haben diesen Mythos längst widerlegt.
Deutschlands Vorzeige‑Startups fürchten Betriebsräte. Doch Studien zeigen, dass Mitbestimmung sogar für nachhaltigeres Wachstum sorgen kann.
Betriebe in Belegschaftshand sind bisher eine Seltenheit. Die aktuelle Reform des Genossenschaftsgesetzes könnte Übernahmen massiv erleichtern.
Die Bürgerrechtsbewegung forderte einst auch wirtschaftliche Teilhabe. Denn ohne Wirtschaftsdemokratie bleiben Bürgerrechte ein leeres Versprechen.
Wir leben in Demokratien, verbringen aber einen Großteil unseres Lebens in autoritär geführten Unternehmen. Die Soziologin Isabelle Ferreras erklärt, warum der Arbeitsplatz demokratisiert werden muss.
Wenn Firmengründer in Rente gehen und Nachfolger fehlen, bleibt oft nur der Verkauf an Investoren. Slowenien ist Pionier der Mitarbeiterbeteiligung.
In den Unternehmen kämpfen die Betriebsräte für die Interessen der Arbeitenden. Ihre Stärkung ist einer der ersten Schritte für mehr Wirtschaftsdemokratie.
Wenn alles unsicherer wird, gewinnen autoritäre Versprechen an Zugkraft. Eva von Redecker erklärt im Interview, was dem entgegengesetzt werden kann.
Eigentum soll laut Grundgesetz der Allgemeinheit dienen. Doch Deutschlands Milliardäre profitieren von Steuerprivilegien und Erbschaften.
Die moderne VWL geht davon aus, dass Märkte Güter effizient verteilen. Doch hinter den ökonomischen Modellen stecken oft ideologische Annahmen.
Europa muss zu seiner sozialdemokratischen Tradition stehen. Dabei müssen drei gravierende ökonomische Fehler vermieden werden.
Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den weltweit ärmsten Volkswirtschaften. Der Grund sind Kolonialismus und Ressourcenausbeutung.
Joseph Schumpeter ist heute einer der einflussreichsten ökonomischen Klassiker. Sein Werk enthält mehr als die Theorie der »schöpferischen Zerstörung«.