Die Politologin Emilia Roig kritisiert die Ehe, Monogamie und Kleinfamilie als Institutionen patriarchaler, kapitalistischer und kolonialer Ordnung. Im Gespräch mit Surplus erklärt sie, wie diese Beziehungsmodelle Fürsorge ins Private verschieben, Frauen in Abhängigkeit halten und unbezahlte Arbeit organisieren – und entwirft eine befreite Gesellschaft, in der Fürsorge, Beziehungen und der Schutz des Lebens an sich im Zentrum stehen.
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