Maria da Conceição Tavares gehörte zu den wenigen Frauen, die ab den 1970er Jahren die von Männern dominierte Entwicklungsökonomie prägten – in Brasilien und weit darüber hinaus. Die leidenschaftliche Universitätslehrerin baute Studiengänge auf, aus denen Generationen kritischer Entwicklungsökonominnen und -ökonomen hervorgingen. Ihr Einsatz für Demokratie und soziale Gerechtigkeit brachte sie während der Militärdiktatur ins Gefängnis, später unter Lula da Silva ins Parlament.
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