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Was die AfD-Wirtschaftspläne Sachsen-Anhalt kosten würden

Die AfD führt in Sachsen-Anhalt die Umfragen an – obwohl ihr Programm wirtschaftlich in den Abgrund führt. Dahinter steckt das »AfD-Paradox«.

6 Minuten Lesedauer
Der AfD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund. Credit: IMAGO/Christian Schroedter
Sein Programm ist nicht durchfinanziert: Der AfD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund. Credit: IMAGO/Christian Schroedter

Im September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag und die AfD hat mit Abstand die größte Chance, stärkste Kraft zu werden. Der vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem bewertete Landesverband könnte sogar auf die absolute Mehrheit hoffen, weshalb er voller Selbstbewusstsein auch kein Wahl-, sondern ein »Regierungsprogramm« vorgelegt hat. Zwei unabhängige Forschungsinstitute für Wirtschaftsforschung, das Deutsche Institut (DIW Berlin) und das Leibniz-Institut in Halle (IWH), haben Voraussetzungen und Folgen eines AfD-Programms durchgerechnet – und rechnen damit ab. Ihr vernichtendes Fazit: Sachsen-Anhalt drohen unter einer AfD-Regierung viele gebrochene Versprechen und ein Teufelskreis aus weiterer Abwanderung und Verarmung.

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