Guten Morgen,
diese Woche ging schon gestern los: Der Wirtschaftsrat der CDU plant die nächste neoliberale Offensive. Gut, dass die Gewerkschaften sich nun mit einem Streik für die Beschäftigten einsetzen. Hoffen wir, dass die Interessen der Mehrheit diese Woche die Oberhand gewinnen.
Die wirtschaftlich wichtigsten Termine der Woche sind:
- Montag: Endlich mehr Streik!
- Die ganze Woche: Agenda für Deutschland
- Die ganze Woche: Crasht der Bitcoin immer weiter?
Montag: Endlich mehr Streik!
Am Montag wird gestreikt, bundesweit in 150 städtischen Verkehrs- und Busbetrieben mit rund 100.000 Beschäftigten. Für viele Menschen bedeutet das: umplanen. Auch für mich. Nach wochenlangem Winterwetter auch das noch, mögen manche denken. Aber: Der Streik ist ein gutes Zeichen!
Erst einmal aber zu den Hard Facts. Die Betriebe fordern weniger Wochenarbeitszeit, weniger Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Nacht- und Wochenendzuschläge. Die Details unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Berlin wird zum Beispiel gefordert:
- 33 Tage Urlaub für alle Beschäftigten
- 500 Euro mehr Urlaubsgeld und eine echte Umwandlung in Entlastungstage
- Einrichtung einer ständigen Kommission zur Überarbeitung der Entgeltordnung
- Umsetzung der Ergebnisse der Entlastungsstudie: Festlegung der Mindestruhezeit von elf Stunden ohne Ausnahme, Verringerung der maximalen Schichtlänge auf zwölf Stunden ohne Ausnahme, Erhöhung der Wendezeiten auf sechs Minuten ohne Ausnahme, Erhöhung der Zulage für geteilte Dienste auf 20 Euro und Abschaffung von geteilten Diensten an Wochenenden und Feiertagen
- Erwartung an die Arbeitgeber, die Schlichtungsvereinbarung 2025 umzusetzen und über eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, über eine 4-Tage-Woche und über flexible Arbeitszeitmodelle im Rahmen einer echten Arbeitszeitsouveränität für die Beschäftigten zu verhandeln
Bemerkenswert an diesen Forderungen ist vor allem:
