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Das Wirtschaftsmagazin

Hitze, Dürre, Milliardenschäden: Deutschlands teurer Sommer

Fast 12.000 Hitzetote, vertrocknete Flüsse, brennende Wälder – doch politisch geht es nicht voran. Eine Bilanz des bisherigen Krisensommers.

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9 Minuten Lesedauer
Im Vordergrund Thermometer, im Hintergrund der vertrocknete Rhein bei Kaub und einvertrockentes Maisfeld. Collage: Surplus, Material: IMAGO/Arnulf Hettrich/Andreas Franke/Steinach
Collage: Surplus, Material: IMAGO/Arnulf Hettrich/Andreas Franke/Steinach

Die Klimakrise fordert längst zahlreiche Tote – bereits heute, und nicht in einer abstrakten, weit entfernten Zukunft. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die hitzebedingten Todesfälle in Deutschland zum 26. Juli auf 11.900. Davon gingen dem aktuellen RKI-Wochenbericht zufolge etwa 9600 auf die besonders heiße Hitzewoche Ende Juni mit Temperaturen von bis zu rund 40 Grad zurück. Damit hat die Tödlichkeit der klimabedingten Hitze in Deutschland einen traurigen Rekord erreicht: Der bisherige Spitzenwert lag 2018 bei etwa 9000 Hitzetoten – für das gesamte Jahr. 

Dieser Sommer wird sich mit seinen vielen Toten, den allgegenwärtigen Feuer-Infernos und seinen Flüssen, die zu Rinnsalen wurden, einprägen. Er wird als derjenige gelten, mit dem sich die Klimakrise von Politik und Wirtschaft nicht mehr ignorieren ließ. Eine Bilanz dessen, was in diesem Jahr verbrannt, vertrocknet und verloren gegangen ist.

Niedrigwasser

Wasser spielt in nahezu allen Wirtschaftsbereichen eine wichtige Rolle: ob als Antrieb für Wasserkraftwerke, Transportweg für die Binnenschifffahrt, Kühlmittel in der Industrie, Bewässerung in der Landwirtschaft oder als Ökosystem der Fische. Wenn sich Wasserpegel und Niederschlag verringern, wenn Temperaturen steigen und der Sauerstoffgehalt sinkt, schadet das nicht nur dem Klima und der Umwelt, sondern auch der Wirtschaft.

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