zum Inhalt
Das Wirtschaftsmagazin

Iran-Krieg: Die wirtschaftliche Macht der Revolutionsgarden ist gewachsen

Die Revolutionsgarden sind unter der Isolation und den Sanktionen aufgeblüht. Der Kriegsausgang stärkt sie.

–
6 Minuten Lesedauer
Zwei Angehörige der iranischen Revolutionsgarden laufen vor Portraits der Ayatollahs Khomeini und Khamenei (Symbolbild). Credit: IMAGO/NurPhoto

Energieanlagen, Industrieanlagen und Infrastruktur: Im Krieg mit Israel und den USA wurden in Iran nicht nur militärische Einrichtungen getroffen, sondern auch zentrale Teile der Wirtschaft schwer beschädigt. Erste Hochrechnungen legen nahe, dass sich die Schäden auf mehrere hundert Milliarden Dollar belaufen könnten; einzelne Schätzungen setzen sie sogar bei mehr als der Hälfte des Bruttoinlandsprodukts im Vorkriegsjahr an.

Für ein Land, dessen Wirtschaft bereits vor dem Krieg durch jahrzehntelanges Missmanagement, Inflation, Unterinvestitionen und Sanktionen erheblich geschwächt war, wird der Wiederaufbau zu einer enormen Herausforderung. Für einen Akteur jedoch eröffnet diese Lage besondere Chancen: die Revolutionsgarden und ihr weitverzweigtes Firmenkonglomerat.

Kostenlos weiterlesen

Kostenloser Account

  • Kein Zahlungsmittel notwendig
  • Zugang zu unseren kostenfreien Artikeln, Newslettern und Videos
oder

1 € für 4 Wochen – inkl. Print-Magazin

  • statt 12€
  • monatlich kündbar