Medien bezeichnen Lina Khan oft schlicht als »the Antitrust-Crusader« – also die Kreuzritterin des Kartellrechts –, was mal als Kompliment, mal als Beleidigung gemeint ist. Für ihre politischen Gegner ist die 37-jährige Juristin ein »Bully«, die es großen Unternehmen unmöglich macht, vernünftig zu wirtschaften. Für ihre Anhängerinnen ist sie eine Hoffnungsfigur, um der zunehmenden Konzentration ökonomischer Macht auf einige wenige Firmen etwas entgegenzusetzen. Nachdem sie zwischen 2021 und 2025 Teil der Biden-Regierung war, hat New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani sie nun zur Vorsitzenden der Economic Development Corporation (EDC) ernannt, um ihn im Kampf für eine bezahlbare Stadt zu unterstützen. Das ist eine Entscheidung mit großer Symbolkraft.
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