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Das Wirtschaftsmagazin

Schwarz-Rot will fossiles Heizen bis 2045 – während das Land verbrennt

Millionen Menschen wird die Wärmepumpenförderung gekürzt, obwohl Deutschland bis 2045 klimaneutral sein muss. Das neue Heizungsgesetz geht auf Kosten der Ärmsten und aufs Konto der AfD.

4 Minuten Lesedauer
Luisa Neubauer im Vordergrund, im Hintergrund Wärmepumpen. Collage: Surplus, Material: Lena Faye, IMAGO/Christian Ohde
Collage: Surplus, Material: Lena Faye, IMAGO/Christian Ohde

Exakt einen Tag nachdem das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt gegeben hat, dass in der Juni-Hitzewelle unfassbare 5100 hitzebedingte Todesfälle gezählt worden sind, stimmte der Bundestag mehrheitlich für die praktische Aufgabe der deutschen Klimaziele. Das geschah ganz pragmatisch in Form eines neuen Heizungsgesetzes. Der als Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bekannte Gesetzesentwurf wurde zuletzt unter Klimaexperten mehrheitlich aufs Schärfste verurteilt: Bis nach 2045 dürften Öl- und Gasheizungen gesetzlich weiterbetrieben werden, die Einhaltung der Klimaziele im Wohnbereich würde praktisch verunmöglicht. Selbst mit einem ausgebauten grünen Gasnetz – was das Fraunhofer-Institut kürzlich als vollkommen unwirtschaftlich einschätzte – ließe sich nicht seriös darstellen, wie zeitgleich Klimaneutralität erreicht werden könnte.


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Während die Menschen hierzulande die Hitze im Nacken spüren, die Bilder von schwitzenden Kleinkindern, dehydrierten Großeltern und Schwangeren sehen, regiert Schwarz-Rot an dieser Lebensrealität vorbei.

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