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Das Wirtschaftsmagazin

Wie OpenAI den KI-Ausbruch als PR-Kampagne nutzt

OpenAIs neues KI-Modell hat eine gravierende Sicherheitslücke – und dem Unternehmen schadet es nicht. Wieso es sogar davon profitieren könnte.

4 Minuten Lesedauer
Aya Jaff im Vordergrund, im Hintergrund das Logo von OpenAI. Collage: Surplus, Material: Credit: SebastianLock, IMAGO/NurPhoto
Collage: Surplus, Material: Credit: SebastianLock, IMAGO/NurPhoto

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Die drei wichtigsten News der letzten zwei Wochen

  1. Frankreich will soziale Medien für unter 15-Jährige verbieten.
    Die Regierung setzt auf Altersgrenzen und verpflichtende Altersverifikation. 
    Wichtig, weil: Altersverbote bekämpfen Symptome, nicht Ursachen. Solange Plattformen mit manipulativem Design Aufmerksamkeit monetarisieren, wird die Verantwortung vor allem auf Nutzerinnen und Nutzer statt auf Konzerne verlagert.
  2. Polizei setzt Staatstrojaner so häufig ein wie nie zuvor.
    2024 wurden 129 Staatstrojaner-Einsätze angeordnet und in 79 Fällen tatsächlich durchgeführt – im Schnitt hackten deutsche Ermittlungsbehörden damit etwa alle fünf Tage ein Gerät. Hauptanlass waren erneut Drogendelikte.
    Wichtig, weil: Damit der Staat Geräte heimlich hacken kann, muss er Sicherheitslücken kennen und teilweise offenhalten. Die Überwachung einzelner Verdächtiger kann so die digitale Sicherheit aller schwächen.
  3. Schweizer Armee ersetzt Microsoft durch europäische Software.
    Die Schweizer Streitkräfte wollen sich schrittweise von Microsoft lösen und künftig verstärkt auf europäische Software setzen.
    Wichtig, weil: Der Wechsel ist Teil eines größeren Trends: Öffentliche Verwaltungen suchen nach Wegen, sich aus der Abhängigkeit einzelner Tech-Konzerne zu lösen.

Thema der Woche:
Wie OpenAI den KI-Ausbruch
als PR-Kampagne nutzt

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