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Das Wirtschaftsmagazin

42 Milliarden Dollar geschenkt: Was steckt hinter OpenAIs Angebot?

OpenAI bietet dem US-Staat 5 Prozent seiner Anteile an, offiziell als Geste der Teilhabe. Aber: Wer profitiert hier eigentlich von wem?

4 Minuten Lesedauer
Aya Jaff im Vordergrund, im Hintergrund Sam Altman und Donald Trump. Collage: Surplus, Material: Credit: SebastianLock, IMAGO/ZUMA Press Wire
Collage: Surplus, Material: Credit: SebastianLock, IMAGO/ZUMA Press Wire

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Die drei wichtigsten News der letzten zwei Wochen

  1. EU-Parlament bringt Chatkontrolle einen Schritt voran.
    Das Parlament hat seine Position zu dem umstrittenen Gesetz beschlossen, das Messenger-Dienste unter bestimmten Voraussetzungen zum Aufspüren von Missbrauchsdarstellungen verpflichten könnte. Eine endgültige Einigung steht noch aus.
    Wichtig, weil: Die Debatte dreht sich längst nicht mehr nur um Kinderschutz. Kritikerinnen und Kritiker warnen, dass verpflichtende Scans privater Kommunikation die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aushöhlen und einen Präzedenzfall für staatliche Überwachung schaffen könnten.
  2. Apple scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen den Digital Markets Act (DMA).
    Das Gericht bestätigt Apples Einstufung als »Gatekeeper«. Der Konzern muss seinen App-Store weiter für konkurrierende Anbieter öffnen und die Vorgaben des DMA umsetzen.
    Wichtig, weil: Das Urteil stärkt die Handlungsfähigkeit der EU gegenüber Big Tech. Gleichzeitig zeigt der Fall, wie umkämpft digitale Märkte inzwischen sind: Jede Verpflichtung zur Öffnung von Plattformen entscheidet auch darüber, wer künftig Zugang zu Nutzern, Daten und digitalen Ökosystemen erhält. 
  3. Anthropic gerät wegen versteckter Tracking-Funktion in Claude unter Druck.
    Recherchen zufolge enthielt der KI-Chatbot Code, der Nutzerinnen in China heimlich überwachen und identifizieren konnte. Anthropic sprach von einem Sicherheitsmechanismus und entfernte die Funktion nach Kritik.
    Wichtig, weil: Der Fall zeigt, wie intransparent selbst KI-Unternehmen agieren, die sich als besonders verantwortungsvoll positionieren. Vertrauen in KI entsteht nicht durch Marketing, sondern durch überprüfbare Transparenz.

Thema der Woche:
Wer will schon etwas dagegen haben, dass der Staat 42,6 Milliarden Dollar geschenkt bekommt?

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