Venezuela, Grönland – wo wird die amerikanische Macht als Nächstes zuschlagen? Und wer sitzt eigentlich im Weißen Haus? Ein hartgesottener Imperialismus alter Schule? Oder ein Cosplayer, der mit Öl, Flugzeugträgern und Special Forces eine Show abzieht und amerikanische Macht als Reality-TV inszeniert?
Venezuela. Grönland. Worum geht es eigentlich? Um Öl? Um Geopolitik? Die Fragen bleiben offen.
Die Antwort des amerikanischen Kapitals kam hingegen unmissverständlich – direkt vom Chef von Exxon im Weißen Haus: »Mr. President, sir. Venezuela ist nicht investierbar.«
In diesem Moment zerbricht die Logik des amerikanischen Imperialismus. Was wir im Weißen Haus beobachten, ist nicht die Realität einer neuen Machtpolitik, sondern die Symptome einer Degeneration amerikanischer Macht – in einer Form, wie wir sie bislang noch nicht gesehen haben.