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Das Wirtschaftsmagazin

AfD: Wenn die Stromrechnung radikalisiert

Eine neue Studie wertet die politischen Folgen der Energiekrise von 2022/23 aus. Das Ergebnis: Mit der Stromrechnung stieg auch die AfD-Unterstützung.

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4 Minuten Lesedauer
Zu sehen ist ein Stromzähler. Eine neue Studie stellt einen Zusammenhang zwischen stark gestiegenen Stromkosten und der Wa
Eine neue Studie stellt einen Zusammenhang zwischen gestiegenen Stromkosten und AfD-Wahl her. Credit: IMAGO/Westlight

Preissignal erhalten, Verluste mit Transfers ausgleichen – so lautet die Standardempfehlung der Mainstream-Ökonomie für Preisschocks. Das heißt in der Praxis, dass alles teurer werden muss – und Haushalte an anderer Stelle entlastet werden. Doch was vermeintlich »ökonomisch effizient« ist, kann hohe politische Kosten verursachen, wie eine neue Studie von Forschenden des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Demnach wurden diejenigen Haushalte, die während der Energiekrise 2022/23 eine überdurchschnittliche Erhöhung der Stromabschlagszahlung erhielten, mit einer um 7,5 Prozentpunkten höheren Wahrscheinlichkeit zu Unterstützern der AfD. Diese Unterstützung hielt auch an, als die materielle Belastung wieder nachließ. 

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