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Das Wirtschaftsmagazin

35 Milliarden Euro: Aufrüstung im Weltall schafft nicht mehr Sicherheit

Die Aufrüstung findet längst auch im Weltall statt. Sicherheitsexpertin Juliana Süß kritisiert die Entwicklung.

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Schild mit der Aufschrift »International Space Summit« vor einer Rakete im Grand Palais, Paris. Credit: IMAGO/ABACAPRESS
Beim »International Space Summit« geht es dieser Tage in Paris um europäische Souveränität im Weltraum. Credit: IMAGO/ABACAPRESS

In Paris treffen sich heute und morgen Staaten mit der internationalen Raumfahrtindustrie. Die Europäische Union will mit dem ersten »International Space Summit« auf Initiative von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz hin die EU‑Souveränität im Weltall stärken.

Am globalen Wettrüsten im All beteiligen sich längst nicht mehr nur die USA, Russland und China. Auch die Bundesregierung will 35 Milliarden Euro in militärische Sicherheit im Weltraum investieren. Im Interview erklärt die Weltraumsicherheitsexpertin Juliana Süß von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), warum der Krieg im Weltraum bereits begonnen hat, welche Gefahren davon ausgehen, und weshalb Deutschland noch großen Nachholbedarf hat.

Florian Kappelsberger: Weltweit investieren Staaten in militärische Fähigkeiten im Weltall, auch die Bundesregierung steckt 35 Milliarden Euro in die militärische Weltraumsicherheit. Frau Süß, findet der nächste Krieg im All statt?

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