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Das Wirtschaftsmagazin

Warum der Börsencrash 1929 mit Ungleichheit begann

Vor dem Black Tuesday konzentrierte sich das Vermögen in den USA rasant beim reichsten Prozent. Die Folgen der Großen Depression trafen alle.

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7 Minuten Lesedauer
Vor der New Yorker Börse versammeln sich Menschenmengen. Credit:  IMAGO/World History Archive.
Vor der New Yorker Börse versammeln sich Menschenmengen. Credit: IMAGO/World History Archive

Wer Ende der 1920er Jahre nicht reich war, der machte folgende zwei Dinge falsch: Erstens sparte er nicht. Und zweitens investierte er sein Erspartes nicht. So zumindest die Sicht des New Yorker Industriellen und Millionärs John J. Raskop, der im August 1929 in einem Hausfrauenmagazin eine Anleitung zum Reichwerden veröffentlichte. In seinem berüchtigten Text mit dem Titel »Jeder sollte reich sein« argumentierte Raskop, die ungleiche Verteilung des Wohlstandes sei im Wesentlichen auf falsches Anlageverhalten zurückzuführen. Dagegen half nur: Aktien für alle – wenn nötig, auf Kredit. 

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