Wer Ende der 1920er Jahre nicht reich war, der machte folgende zwei Dinge falsch: Erstens sparte er nicht. Und zweitens investierte er sein Erspartes nicht. So zumindest die Sicht des New Yorker Industriellen und Millionärs John J. Raskop, der im August 1929 in einem Hausfrauenmagazin eine Anleitung zum Reichwerden veröffentlichte. In seinem berüchtigten Text mit dem Titel »Jeder sollte reich sein« argumentierte Raskop, die ungleiche Verteilung des Wohlstandes sei im Wesentlichen auf falsches Anlageverhalten zurückzuführen. Dagegen half nur: Aktien für alle – wenn nötig, auf Kredit.
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