Die Gedenkkundgebung vor dem Brandenburger Tor war noch im vollen Gange, in Gedanken war man bei den Opfern und deren Angehörigen, bei jenen, die sich noch nicht zurückgemeldet hatten. Da ging bereits das Ringen um die politischen Konsequenzen des Anschlags los.
Jene, die queeres Leben noch zuletzt mit Zirkuszelten in Verbindung brachten, die sich weigerten, die Regenbogenflagge über dem Bundestag zu hissen, inszenierten sich als seine großen Schützer. Allen voran Friedrich Merz, der noch 2020 Schwulsein mit Pädophilie im selben Atemzug nannte, forderte nun »Offenheit und Freiheit«.
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