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Das Wirtschaftsmagazin

Die Union will queeres Leben schützen – kürzt aber genau dort

Nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin bleiben Forderungen, die das Leben von queeren Menschen tatsächlich verbessern könnten, außen vor.

4 Minuten Lesedauer
Vor dem Brandenburger Tor liegen Trauerkränze, von Regenbogenflaggen umhüllt, zum Gedenken an die Toten und Verletzten des islamistischen Anschlags vom letzten Samstag.
Nach dem Anschlag trauert Berlin um die von einem Islamisten getöteten und verletzten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Christopher Street Days. Credit: IMAGO/Emmanuele Contini

Die Gedenkkundgebung vor dem Brandenburger Tor war noch im vollen Gange, in Gedanken war man bei den Opfern und deren Angehörigen, bei jenen, die sich noch nicht zurückgemeldet hatten. Da ging bereits das Ringen um die politischen Konsequenzen des Anschlags los.

Jene, die queeres Leben noch zuletzt mit Zirkuszelten in Verbindung brachten, die sich weigerten, die Regenbogenflagge über dem Bundestag zu hissen, inszenierten sich als seine großen Schützer. Allen voran Friedrich Merz, der noch 2020 Schwulsein mit Pädophilie im selben Atemzug nannte, forderte nun »Offenheit und Freiheit«.

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