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Wohnungskonzerne: Spekulationsgewinne auf Kosten der Mieter

Vonovia zahlte Spekulationsgewinne von 15 Milliarden Euro aus. Eine Vergesellschaftung würde Mieter schützen.

3 Minuten Lesedauer
Collage auf der zu sehen sind: Fliegende Geldscheine, ein Gebäude von Vonovia sowie das rote Rathaus Berlins.
Durch eine Vergesellschaftung könnte sich Berlin auf Kosten der Vonovia Aktionäre bereichern. Collage: Surplus, Material: IMAGO / IlluPics; IMAGO / C3 Pictures; IMAGO / Sabine Gudath

Die Wohnungskrise ist das zentrale Thema bei der bevorstehenden Wahl in Berlin. Im Fokus steht dabei Vonovia. Dem Unternehmen gehören mehr als die Hälfte der potenziell von einer Vergesellschaftung betroffenen Wohnungen. Zwei Zahlen aus einer aktuellen Analyse für das Projekt »Wem gehört die Stadt?« der Rosa-Luxemburg-Stiftung zeigen, um wie viel und um wessen Vermögen es dabei geht.

Die Aktionäre der ehemaligen Deutsche Wohnen SE haben beim Verkauf ihrer Berliner Wohnungen an Vonovia etwa fünfzehn Milliarden Euro Spekulationsgewinne realisiert. Alle Eigentümer von deutschen Wohnimmobilien zusammen haben in den letzten zehn Jahren sogar Wertsteigerungen von etwa vier Billionen Euro verbucht. Auf die Frage, wer nach jetzigem Stand für diese Gewinne bezahlen wird, gibt der Finanzmarkt zumindest für Vonovia eine überraschende Antwort: die Aktionäre. 

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