zum Inhalt
Das Wirtschaftsmagazin

In den USA gewinnt, wer die Geldgeber am besten umwirbt

Die Demokraten inszenieren sich als Gegenentwurf zu Trump. Doch sie haben jene im Stich gelassen, die sie angeblich vor ihm schützen wollen.

–
8 Minuten Lesedauer
Joe Biden mit unter anderem Barack Obama, Kamala Harris und Nancy Pelosi. Credit: IMAGO/Newscom World
(Ehemals) mächtige US‑Demokraten: Joe Biden mit unter anderem Barack Obama, Kamala Harris und Nancy Pelosi. Credit: IMAGO/Newscom World

Dieser Text ist ein Auszug aus Jörg Wimalasenas Buch Die Undemokraten – Wie die Demokratische Partei Trump großmachte. Das Buch ist gerade im Brumaire Verlag erschienen.


Ende Juli 2023 gab Olaf Scholz der Süddeutschen Zeitung ein Interview, in dem er über die Unterschiede zwischen der amerikanischen und der deutschen Politik sinnierte. Der damalige Bundeskanzler sagte: »Wenn ich einem US-Politiker sage, dass der letzte Bundestagswahlkampf in Deutschland für meine Partei ungefähr 15 Millionen Euro gekostet hat, schauen die mich ungläubig an. Für so eine Summe kann man in den USA kein relevantes politisches Amt erreichen.« Und er hat recht.

Jetzt freischalten

Wähle dein Abo
oder

Du hast bereits ein Abo? Login