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Das Wirtschaftsmagazin

Der Energieschock erfordert eine grüne Industriestrategie

Steigende Preise, wachsende Zinsen – die Folgen des Iran-Krieges treffen die gesamte Wirtschaft. Jetzt braucht es eine Strategie für grüne Resilienz.

4 Minuten Lesedauer

Mariana Mazzucato vor einem Feld mit Windkrafträdern.
Collage: Surplus, Material: IMAGO/McPHOTO/Wernicke

Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat den gesamten Nahen Osten destabilisiert, massive menschliche und ökologische Opfer gefordert und eine der größten jemals verzeichneten Schwankungen des Ölpreises verursacht. Angesichts der Auswirkungen, die sich auf den globalen Aktienmärkten niederschlagen und die Staatsverschuldung in die Höhe treiben, müssen politische Entscheidungsträger erkennen: Diese Art von Energieschock ist keine isolierte, kurzfristige Krise. Er stellt unsere neue Realität dar. 

In einer Zeit geopolitischer Turbulenzen erfordert wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit nicht nur eine Veränderung der Art der Energie, die wir verbrauchen, sondern auch der Art und Weise, wie, wo und von wem Dinge produziert werden. Durch eine zielgerichtete grüne Industriestrategie und einen makroökonomischen Rahmen, der strategische öffentliche Investitionen unterstützt, können Regierungen dazu beitragen, den Lebensstandard zu sichern und gleichzeitig wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit aufzubauen.

Der Schock lenkt vom langfristigen Problem ab

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Mariana Mazzucato

Mariana Mazzucato ist Professorin für die Ökonomie von Innovation und öffentlichem Wert am University College London und schreibt die Kolumne »Die sichtbare Hand« bei Surplus.

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