3,7 Milliarden Euro Steuern sind Großerben im vergangenen Jahr durch die sogenannte Verschonungsbedarfsprüfung erlassen worden. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Insgesamt mussten damit 34 Großerben einen Großteil ihrer Steuer nicht zahlen. Eigentlich hätten sie insgesamt Steuern in Höhe von rund 3,9 Milliarden Euro zahlen sollen, davon wurde ihnen jedoch nachträglich 94 Prozent erlassen und übrig blieben zu zahlende Steuern in Höhe von nur rund 250 Millionen Euro. Julia Jirmann vom Netzwerk Steuergerechtigkeit zufolge erhielten die Großerben etwa 12 Milliarden Euro vererbt beziehungsweise geschenkt. Auf Surplus-Anfrage erklärte sie, dass diese Berechnung auf dem für Großerben normalerweise fälligen Steuersatz von rund 30 Prozent basiert.

Rekord bei Erbschaft- und Schenkungsteuer
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