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2025: Großerben blieben 94 Prozent ihrer Erbschaft- und Schenkungsteuer erspart

Rekord-Erbschaftsteuereinnahmen, Rekord-Erlasse: Der Staat drückt bei Großerben beide Augen zu. Der DGB fordert, diese Steuersubvention zu streichen.

2 Minuten Lesedauer
Luftaufnahme einer Motoryacht. Credit: IMAGO/Peter Seyfferth
Je reicher, desto eher wird man beim Erben oder Schenken verschont. Credit: IMAGO/Peter Seyfferth

3,7 Milliarden Euro Steuern sind Großerben im vergangenen Jahr durch die sogenannte Verschonungsbedarfsprüfung erlassen worden. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Insgesamt mussten damit 34 Großerben einen Großteil ihrer Steuer nicht zahlen. Eigentlich hätten sie insgesamt Steuern in Höhe von rund 3,9 Milliarden Euro zahlen sollen, davon wurde ihnen jedoch nachträglich 94 Prozent erlassen und übrig blieben zu zahlende Steuern in Höhe von nur rund 250 Millionen Euro. Julia Jirmann vom Netzwerk Steuergerechtigkeit zufolge erhielten die Großerben etwa 12 Milliarden Euro vererbt beziehungsweise geschenkt. Auf Surplus-Anfrage erklärte sie, dass diese Berechnung auf dem für Großerben normalerweise fälligen Steuersatz von rund 30 Prozent basiert.

Infografik: 34 Großerben erhielten 26 Millionen Euro oder mehr. Steuer auf Erbschaften und Schenkungen, erlassener und verbleibender Betrag unter den Großerben, in Mrd. Euro. Quelle: Statistisches Bundesamt, 2026

Rekord bei Erbschaft- und Schenkungsteuer

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