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Das Wirtschaftsmagazin

Erneuerbare Energien schützen vor Preisschocks

Die Blockade der Straße von Hormuz hat gelehrt: Erneuerbare Energien schützen vor Preisschocks. Trotzdem gehen globale Investitionen in Erneuerbare zurück.

3 Minuten Lesedauer
Ein Feld in Tarariras, Uruguay mit Windkraftanlagen im Hintergrund
Erneuerbare Energien decken 99,1 Prozent des Strombedarfs von Uruguay – ein Vorteil während der Blockade der Straße von Hormuz. Credit: IMAGO/Pond5 Images

Sechs Monate, nachdem die Sperrung der Straße von Hormuz Schockwellen durch die globalen Energiemärkte geschickt hatte, wird eine Erkenntnis immer deutlicher: Länder, die bereits den Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben und Stromnetze mit hohem Anteil an sauberer Energie aufgebaut hatten, gehörten zu den widerstandsfähigsten Gewinnern.

Einer neuen Studie des Centre for Research on Energy and Clean Air zufolge haben die seit 2020 neu installierten Kapazitäten für sauberen Strom den Importländern allein in den ersten fünf Monaten der Hormuz-Krise schätzungsweise 36 Milliarden US-Dollar an vermiedenen Kohle-, Gas- und Ölimporten eingespart. Die größten Einsparungen gab es in China und Japan, gefolgt von Spanien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Brasilien und Indien.

Wenn der Strom aus heimischer Wind-, Solar- und Wasserkraft und anderen erneuerbaren Ressourcen stammt, hat eine geopolitisch oder fossile Krise, die Tausende von Kilometern entfernt stattfindet, weitaus weniger Einfluss auf die Kosten, die aufkommen, um die Wirtschaft am Laufen zu halten.

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